Band: Sekoria
Titel: Im Reich der Schatten
Label: Kernkraftritter Records
VÖ: 20.11.15
Genre: Epic Black Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Totti

Kurz und knapp, doch informativ:
SEKORIA aus NRW / Deutschland haben sich 2010 zusammengefunden um deutschsprachig den melodischen / symphonischen Black Metal zu huldigen.

Bereits 2012 erblickte das Debüt „Iter Stellarum“ das Licht, bzw. die Dunkelheit und konnte schon mal positiv auf den Vierer aufmerksam machen.

Zwischendurch gab es auch noch einen Besetzungswechsel, Gigs mit Milking The Goatmachine, und einigen mehr! Nun steht Album Numero 2 an, „Im Reich der Schatten“ getauft und vermag auch mir gut zu gefallen, obwohl der Black Metal ja nicht unbedingt meine Baustelle ist.

Doch die Jungs haben es drauf, eingängige Melodien mit teils brutalen / teils sehr leicht zu verstehendem Songwriting zu Papier zu bringen, bzw. zu vertonen.

Auch der deutschsprachige Part trägt seinen Teil dazu bei, das mir das Zweitwerk mit jedem weiteren Durchlauf immer besser gefällt. Mein persönliches Highlight ist der sog. Rausschmeisser „Ein letztes Mal“ der bei mir aber eher Lust nach viel viel mehr macht und mich im Umkehrschluss wieder dazu regelrecht zwingt, die „Play-Taste“ erneut zu drücken um mich von diesem sehr düsteren, orchestralen Intro packen und in eine Black Metal Welt entführen zu lassen, von der ich nie dachte, das sie es in dem Ausmaß schafft, mich von sich zu überzeugen.

Im Song „Die Nachtigall“ wird mehr oder weniger sofort verständlich über den Ablauf eines Selbstmordes sinniert, doch lyrisch hochprofessionell verpackt um nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen.

So zieht sich der gekonnt gesponnene Faden durch das Album, abwechslungsreich und kurzweilig.

Selten treffen Blastbeats, Tempo, Orchesterspuren und die Riffhärte aus diesem Genre meinen Geschmacksnerv und wenn der Spaß auch noch so gut produziert klingt, bleibt mir auch nicht viel anderes übrig, ohne große Umschweife auf den Punkt zu kommen und die Arbeit an dem Werk „Im Reich der Schatten“ mit 4 von 5 Punkten zu honorieren.
Warum kein voller Fünfer?

Auch wenn fast alles richtig gemacht wurde, das Album passend klingt und die Lyrics mehr als nur einmal zum Nachdenken anregen, ist an jeder Stelle noch etwas Luft nach oben, was die Band nicht als Schmäh sondern als Lob und Motivation verstehen sollte!

Freue mich jetzt schon auf die Live-Vorstellung des verträumt brutalen Gemisch, welches nicht nur meine Nackenmuskulatur strapazieren wird…

Für Genrefans ein MUSS, das Album / die Band mal anzuchecken!

Tracklist:

01. Einbruch der Dunkelheit 01:29
02. Im Reich der Schatten 05:04
03. Die Nachtigall 05:04
04. Ein neuer Weg 02:11
05. Wesen der Zeit 06:52
06. Canticum Maris 07:13
07. Der Sturm, den ich rief 04:58
08. Vendetta 05:46
09. Der Fall 05:16
10. Die vergessene Welt 04:40
11. Thron aus Eis 06:26
12. Ein letztes Mal 08:39

Besetzung:

Tobe (bass & voc)
Felix (guit & voc)
Matze (guit)
Mathias (drums)

Internet:

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