Band: Vanden Plas
Titel: Chronicles of the Immortals: Netherworld II
Label: Frontiers Music SRL
VÖ: 06.11.15
Genre: Progressive Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Totti

Vor gut einem Jahr veröffentlichten die deutschen Vorzeige-Prog-Metaller VANDEN PLAS bereits den von mir gut abgefeierten 1. Teil des musikalisch vertonten Hohlbein-Werk „Chronik der Sterblichen“, nachdem die Band es als „Blutoper“ mehr als ein Dutzend Mal im Kaiserslauterner Theater vor ausverkaufter Zuschauerkulisse vortrug.

Wie von der Band versprochen, erscheint dieses Jahr nun der 2. Teil, der immer noch nicht wie ein Hörspiel oder gar „einfacher“ Soundtrack wirkt…sondern wie ein VANDEN PLAS Album aus einem Guss klingt.

Immer noch kein Rockoper-Happening sondern die Zelebrierung feinsten Prog-Metals der sich nahtlos an den 1. Teil der „Chronicles Of The Immortals“ CD-Version anschliesst, aber leider auch das selbe „Problem“ wie der bereits veröffentlichte Teil inne hat:
Auszug aus meinem Review von 2014, zum 1. Teil:

„…VANDEN PLAS haben es geschafft, dieses sehr komplexe Werk metallisch progressiv umzusetzen, ohne sich dabei in Verfrickelungen zu verlieren, oder dabei wie eine Progressive Theater Metal Band zu klingen! Dabei entstanden Melodien, die schnell vergessen lassen, dass auch auf diesem Album irgendwie DER Überflieger fehlt, der sich noch länger im Gehörkanal verbeißt und so nach langer Zeit mal wieder einen Bandhit schaffen würde…“

Genau dasselbe würde ich jetzt auch vom Nachfolger behaupten, der nicht eine einzige Note „schlechter“ ist, aber mir leider immer noch der Überflieger fehlt, der mich spätestens nach mehreren Durchläufen verfolgen sollte!

Aus musikalischer Sicht gibt es aber an dem Ding überhaupt nichts zu rütteln, denn VANDEN PLAS zeigen erneut ihr Know-How und Können an Instrumenten und Mikro weshalb mein erwähntes „Manko“ letztendlich Meckern auf höchstem Niveau ist.

Es ist hier eindeutig das Gesamtkunstwerk, was zu betrachten ist und auch so bestens funktioniert, harmoniert weshalb man wohl keinen einzelnen Song wirklich für sich ausmachen kann (mir geht es zumindest so!), und letztendlich habe ich genau dieses Problem auch bei vielen anderen Musikern die sich der progressiven Musik anschlossen.

Problem ist ein schweres Wort, was in diesem Review nicht vorkommen sollte, weshalb ich jetzt ohne weitere Umschweife zum Ende komme und jedem Proggi in unseren Ländern diese Werke nur empfehlen kann.

5 von 5 Punkte gehen ohne „Wenn“ und „Aber“ in die Pfalz…

Tracklist:

01. Vision 11even * In My Universe 06:25
02. Vision 12elve * Godmaker’s Temptation 05:05
03. Vision 13teen * Stone Roses Edge 06:38
04. Vision 14teen * Blood of Eden (* All Love Must Die) [* The Rite] [* This Is the Night] 13:17
05. Vision 15teen * Monster 07:40
06. Vision 16teen * Diabolica Comedia 06:37
07. Vision 17teen * Where Have the Children Gone 04:42
08. Vision 18teen * The Last Fight 07:33
09. Vision 19teen * Circle of the Devil 07:59

Besetzung:

Andy Kuntz (voc)
Stephan Lill (guit)
Torsten Reichert (bass)
Andreas Lill (drums)
Günter Werno (keys)

Internet:

Vanden Plas Website

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Vanden Plas @ MySpace

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