Band: Serpent Spells
Titel: Mantras Within Ascending Fire
Label: Godz ov War Productions
VÖ: 31.05.16
Genre: Black/Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Metal aus Bangladesh ist mir durchaus bekannt, wenngleich von Aufnahmen des eher untersten Niveaus. Serpent Spells gegründet 2014 kommen aber mit ihrer Debüt Ep „Mantras Within Ascending Fire“ von einer anderen Breitseite daher. Gute Aufmachung seitens des Artworks und auch der Sound auf der Scheiblette ist von einer sehr reichhaltigen Produktion geprägt. Somit war ich etwas gespannt, ob ihr Landeseinfluss etwas Anteil an ihrem Black/Death Metal hatte. Zumindest kleinere folkloristische Einflüsse sind beim Intro erkennbar.

Das obligatorische Geballer danach verwüstet alles was man mit dem sehr ruhigen, wenn auch leicht bedrohlichen Stimmungsmacher geschaffen hatte. Wutentbrannt und mit viel Todesverachtung wird ein Knüppelproramm zelebriert das nicht sadistischer klingen könnte. Ihre Variation aus eher Old School artigen Death Einlagen und dem ungeschliffenen Black Metal wurde gut ausgelegt und klingt auch im Wechselspiel sehr ausgewogen.

Prollig einerseits und mit einer unbändigen Härte wird ein exzessives Black/Death Spiel vorangetrieben, welches doch eher für die traditionellen Härtefreunde geschaffen ist. Diese werden aber sicher am Meisten Spaß an dem Todesinferno haben. Obwohl man aber eben eher Old School orientiert ist, weiß man wie man mit einer besseren Produktion seine Songs zur Geltung bringt. Dies vollzieht man durchgehend. Lediglich die Vocals wurden etwas Echo lastiger umgesetzt, was aber zum Gesamtkonzept der Truppe bzw. dem großen Anteil des Black Metal gut passt.

Die abgeschmeckte Mischform ist gut gewählt worden und man bohrt seinen Black/Death Speer ganz tief in den Torso des Hörers. Die Affinität zu Dissection und Necrohpobic, wie auch leichte Belphegor Allüren zeugen von einem guten Verstand. Nicht nur weil man sich diesem Einfluss hold sieht, nein weil man es eben geschafft hat viel Eigenständigkeit mit ins Geschehen zu bringen.

Fazit: Meiner Meinung nach wohl die Black/Death Metal Speerspitze aus Bangladesh. Ausgefeilt und gut umgesetzt zelebrieren die Jungs aus Dhaka ein feines Programm, welches fast keine Wünsche offen lässt.

Tracklist:

01. Prism of Flesh (Entrance) 02:25
02. Piercing the Cervix of Nehemah 06:27
03. Scourge Heretic Consecration 05:49
04. Mantras Within Ascending Fire 04:39

Besetzung:

Krypthoth (voc & guit)
Impaler (drums)
Mal’akh (bass)

Internet:

Serpent Spells @ Facebook

Serpent Spells @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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