Band: Sex Slaves
Titel: Call Of The Wild
Label: SAOL / H’Art / Zebralution
VÖ: 2012
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 2/5
Written by: Robert

Das Coverartwork von Sex Slaves „ Call Of The Wild“ lässt mich etwas schaudern. Bin sicher nicht ein biederer Mensch aber vorerst bin ich doch etwas verwirrt, ich meine der Ausdruck Sex Sells hat schon seine Berechtigung. Doch das Cover ist eher eine Geschmacksverwirrung als sonst was. Viel Hard Rock ist dann bei der Scheibe an sich rauszuhören und auch diese wird mit zu vielen geschmacksverwirrenden Verstärkern unterbrochen bzw. ergänzt. Dass die Jungs aus den USA stammen hört man stark raus, dieser Rocksound ist einfach unverkennbar. Dieser Bestandteil ist bei vielen, alten Kapellen des Hard Rock Business das um und auf, doch ihn in die Jetztzeit zu befördern haben sich nur wenige getraut bzw. sind sie gar nicht erst ins gute, alte Europa gelangt. Somit wage ich auch was den Sound von Sex Slaves betrifft zu bezweifeln das sich diese Art bzw. ihre Hauseigene Mischung in Europa behaupten kann. Mit der Mischung aus traditionellen Klängen des urtypischen US Rock Business und dem größeren Teil von Rob Zombie, wie auch Ministry will mir auch nach dem dritten Durchlauf immer noch nicht gefallen. Um den Knoten zu lösen was ich hier meine, die Einflüsse haben alle ihre Daseinsberechtigung, diese aber mit dem urtypischen Rock zu vermischen schmälert eher meinen Genuss am Material. An sich wissen die Jungs durchaus wie typische Klänge umgesetzt werden müssen, allerdings die Verstrebungen schmälern einfach zu stark den Gesamteindruck. Gute, durchaus imposant aufgebaute Passagen werden dabei oftmals binnen Sekunden zerstückelt. An sich hat man eben unterhaltsame Rockpakete zusammengeschnürt. Lockert diese aber zu stark mit einem wilden Wirrwarr auf und somit gehen auch die Stücke nicht gut in den Gehörgang rein, sondern driften oftmals daran vorbei. Komisch warum man eben starke Passagen oder eben auch stärker, geradlinigere Tracks bzw. Passagen mit einem Gebräu von uninteressanten, als auch sinnlosen Wechselthematiken überschüttet. An sich wäre der traditionelle Grundsound echt toll, doch diese Freude nimmt man uns eben immer wieder und das zu stark und da kann man beim besten Willen einfach nicht folgen.

Fazit: Weder Fisch noch Fleisch mit dem uns die Sex Sklaven hier das Menü kredenzen. Wäre zu überdenken ob man nicht entweder komplett auf die alte Schiene umsattelt oder einfach eine Neuauflage in Sachen Kombi zwischen Rob Zombie und Ministry machen will. Zum jetzigen Zeitpunkt für meinen Teil einfach zu wirr und zu unausgegoren. Bessere Umsetzungen findet man in diesem Universum zu Hauf.

Tracklist:

01. W.T.F.R.U.
02. Lose That Dress
03. Burning Bridges
04. My Black heart
05. I Wanna Kill You
06. Sik Fuk
07. Call Of The Wild
08. Get In Line
09. Rock & Roll Band
10. Let’s Make Out
11. I Swear
12. Cool Ride
13. I Got Drunk

Besetzung:

Eric13 (voc & guit)
Del Cheetah (voc & bass)
J/Bomb (drums)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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