Band: Silentlie
Titel: Layers Of Nothing
Label: Bakerteam Records
VÖ: 14.04.15
Genre: Gothic Rock
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Silentlie sind eine aus Triest stammende Gothic Rock Formation, welche bereits seit 2005 an ihrer Bandkarriere schraubt, aber erst jetzt mit „Layers Of Nothing“ vorstellig wird, um über das Land der Pasta hinaus bekannter zu werden. Die Mischung aus symphonischen und stets stimmigen Elektro Vibes wurde gut in den Hintergrund gestellt und so stehen vermehrt die rockigen Partitionen im Vordergrund. Nicht ständig, denn an und ab drängen die urtypischen Gothic Sounds in den Vordergrund, werden aber sofort wieder von den Rockschlägen wieder zurück auf den Platz verwiesen. Mit eingängigen Refrains und flotten, teils sehr stimmigen Riffs der rauen Art und Weise präsentieren sie eine Mixtur, welche sich durchaus gut anhören lässt. Man mag vielleicht nicht die Neuerfindung im Gothic Rock Bereich sein, allerdings servieren sie uns die hauseigene Mischung sehr frisch. Stimmlich gibt es da leider am meisten zu meckern. Die Stimme der Fronterin ist nicht wirklich das was man sich für solch einen Output erwartet. Sie ist nicht schlecht keine Frage, passt aber eher zu einer astreinen Rockpartie und nicht zu einer Gothic abgewandelten Rockformation. Dies heißt der Charme mit dem uns viele Genrekollegen so warmherzig, mal düster melancholisch eine Stimmung ins Zimmer gezaubert haben ist hier leider nicht vorhanden, was ich als sehr schade und fehlerhaft finde. Dies erwartet man sich einfach von einer Gothic Rock Formation. Was den Sound betrifft scheinen die Italiener recht gut beraten gewesen zu sein, allerdings wurde das Schlagzeug nicht so gut in Szene gesetzt, was das oftmalige Klicken erklärt und dadurch manchen Parts der gewisse Groove und Punsh fehlt. Käme eben den Stücken als Hilfsmittel deutlich besser, denn oftmals denkt man, es handelt sich dabei um einen Drumcomputer. Wirklich schade, denn die rhythmische Mischung der Stücke an sich hätte wirklich gute Vibes die auch überzeugen können. Manko sind eben Schlagzeugsound und der Gesang der Fronterin, welche die Truppe mehr im Mittelbereich mitmischen lassen und leider nicht mehr. Zu mehr wäre man definitiv imstande, aber nicht mit der vorliegenden Leistung.

Fazit: Passabler Gothic Rock, welcher aber sicherlich noch sehr ausbaufähig ist.

Tracklist:

01. Unbreakable
02. Invisible Fall
03. Layers of Nothing
04. Slave
05. My Scream Is Silence
06. The Worst Enemy
07. Change
08. We Are Wolves
09. Anger
10. Dark Nights

Besetzung:

Giorgia Sacco Taz (voc)
Luigi Pressacco (guit)
Davide Sportiello (bass & keys)
Andrea Piergianni (drums)

Internet:

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Silentlie @ Reverbnation

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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