Band: Sinbreed
Titel: Master Creator
Label: AFM Records
VÖ: 26.02.16
Genre: Power Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Totti

Bei SINBREED stehen die Zeichen auf Sturm:
Mit ihrem 3. Studioalbum „Master Creator“ wurden alle kleineren Mankos der Vergangenheit ausgemerzt und die Band ballert ihren melodischen Speed Metal noch temporeicher, noch bissiger in die Ohren der willigen Fans und Follower.

Das funktioniert auch ohne Blind Guardians Markus Siepen der seinen Ausstieg aus der Truppe (Zeitprobleme) vor gar nicht allzulanger Zeit bekannt gab.

Für den klaren und druckvollen Sound zeichnet sich Markus Teske im Bazement Studios verantwortlich, der auch bereits für Saga, Mob Rules, Vanden Plas (uvm.) gemastert und gemixt hat.

Innovationen schaffen die Musiker auch dem aktuellen Dreher nicht wirklich, doch verbesserte man sich in vielen Punkten und schuf „Lalala-freie“ Melodien und sorgte für etwas mehr Abwechslung im musikalischen Ablauf. Grundsätzlich hebt sich das Album etwas von den beiden Vorgängern ab, die mir persönlich schnell auf den Sack gingen wenn ich sie durchgehend gehört habe. Es gab für meine Ohren einfach zu viele Füller, die einfach „schon viel zu oft gehört“ klangen, wobei andererseits auch einige echte Perlen des Genre zu finden sind.

Auf „Master Creator“ finde ich aber nicht viele Gründe, skippen zu müssen denn die Band hält sich (zum Glück) immer noch fern von den typischen, zig Mal kopierten Überschall-Kinderliedern und punktet dagegen mit den (Halb-) Balladen „At The Gate“ & Moonlit Night“ (zu letzterem wurde auch ein Videoclip gedreht) zu denen die eingängige Stimme von Herbie Langhans (u.a. Avanatasia) aus meiner Hörweise am besten zur Geltung kommt.

Auch vor leicht proggigen Einsätzen macht man keinen Halt und verpasst dem Song „The Riddle“ sogar einen intellektuellen Unterton.

Mein Fazit nach dem x-ten Durchgang:
US Power Metal trifft auf Euro Metal und sollte SINBREED schnellstens Livetermine einbringen denn es gibt zig gute „Albumbands“ von denen die wenigsten im Ohr / Gedächtnis bleiben, weil die Livepräsenz ausblieb…das wäre in diesem Fall sehr sehr schade!

Ich vergebe 4,5 von 5 Punkte.
Auch wenn das Album gut gelungen ins Ohr geht:
Es ist an vielen Stellen noch Luft nach oben, auch wenn ich diesmal nicht die feindliche Skip-Taste betätigen musste…
Muss man als Freund metallischer Sounds mindestens hören!

Tracklist:

01. Creation of Reality 05:03
02. Across the Great Divides 04:36
03. Behind a Mask 04:50
04. Moonlit Night 04:56
05. Master Creator 04:04
06. Last Survivor 04:06
07. At the Gate 04:33
08. The Riddle 04:52
09. The Voice 04:35
10. On the Run 03:25

Besetzung:

Herbie Langhans (voc)
Florian “Flo” Laurin (guit & keys)
Alex Schulz (bass)
Frederik Ehmke (drums)
Marcus Siepen (guit)

Internet:

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