SLEARS – Turbulent Waters

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Published on März 20, 2018 with No Comments

SLEARS – Turbulent Waters

Band: SLEARS
Titel: Turbulent Waters
Label: CE Promotion
VÖ: 23.03.18
Genre: Hard Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

slears-turbulent-waters-album-artworkDie bayrische Rocktruppe bringt mit „Turbulent Waters“ zwar erst das Zweitwerk zum Vorschein, dennoch konnte die Band vorab gute Kritiken einheimsen. Fürs Neue, wie desgleichen Debütalbum. Da fragt sich der Rezensent woher dieser breite Zuspruch kommt. Schwant hier einem das böse Pushing Geplänkel vieler Kollegen? Diesen Unkenruf kann sich der geneigte Kritiker getrost sparen, da es die Formation für meinen Geschmack ordentlich drauf hat und keinen Push Effekt braucht. Diese bayrischen Rocker lassen viel lieber ihre Musik für sich sprechen. Diese gekonnte Rockrunde, mit deutlichen Ausflügen in den flotten Melodic Metal Bereich ist gut vermischt und geht vollends ins Gehör.

Kleine Frickelspiele seitens der Axtfraktion bestärken den Melodic Metal Anteil und diese harmonisieren mit weitläufigen Rockfragmenten der fetzigen Art. Wie desgleichen gute Fusionesschöpfkellen aus dem AOR/Melodic Rock Bereich. Es zeigt sich, das die Jugend des melodischen Rockbereichs eine harte Konkurrenz für altgediente Bands in diesem Bereich ist.

Ob fetzige Abgehthematik oder Powerballaden a la „Ocean Eyes“, die Jungs von Slears rocken ein ordentliches Programm das mitreißt! Das Mika Jussila in den Finnvox Studios für den Sound zuständig war, ist eine Visitenkarte der Extraklasse. Genau deshalb klingen die Stücke so derb groovig und rotieren in einem druck-sog Prinzip.

Könnte der geneigte Rocksammler von einer breiten Vermischung des Modern Hard Rock und Alternative Rock sprechen? Bis zu einem gewissen Grad gibt es hierbei nichts Gegenwärtiges auszusprechen. Dennoch klingen die bayrischen Rocker deutlich traditioneller als viele ihrer Konkurrenzvertreter. Gut platziert kann ich nur sagen, macht Platz für Slears mit ihrem Zweitwerk, denn dieses rockt mit einem gewaltig-facettenreichen Soundkleid.

Fazit: Gute Fusion aus vielen Rock und Metal Elementen der melodischen Art und Weise. Grandiose Erweiterungen zwischen modern und traditionell sind ein guter Baustein für eine aufstrebende Zukunft.

Tracklist:

01. Anchors 1:31
02. Freefall 3:34
03. Turbulent Waters 3:44
04. Haven 4:32
05. SOS 3:33
06. Handful Of Rain 3:07
07. Babylon 3:53
08. Now We Run 3:16
09. Angel Lost 2:59
10. Cloud Collector 3:33
11. Ocean Eyes 4:16

Besetzung:

Peter Kandlinger (voc)
Gustl Berauer (guit)
Tom Käser (guit)
Andy Eichinger (bass)
Dany Rasquin (drums)

Internet:

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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