Band: Sparta (UK)
Titel: Welcome to Hell
Label: High Roller Records
VÖ: 2014
Genre: NWOBHM
Bewertung: 4,5/5
Written By: JoKer

Sparta sind eine New Wave of British Heavy Metal-Band, die nun nach 35 Jahren Bandgeschichte, ihr Debütalbum ablegt. Richtig gelesen! Diese Band, gibt es seit Ende der 1979er Jahre. Haben sie 2 Singles Anfang der 80er und eine Split-Veröffentlichung mit der Band SAVAGE und MANITOU veröffentlicht, sind die Mannen tatsächlich erst kürzlich im Studio gewesen, um nach Bemühen von High Roller Records, doch noch das Debütalbum fertig zu machen, dass über ein Vierteljahrhundert auf sich warten lies. Das Intro: Ein lauter Sparta Schrei und eine Armee erinnern mich irgendwie an 300. Als das Album jedoch beginnt und der Song Welcome to Hell seinen Weg aus den Boxen, in mein Gehör findet, gibt die Band dem Spruch ,,Gut Ding will Weile haben“, eine ganz neue Bedeutung. Der Song ist richtig guter Old-School Metal. Riffing ist super, Soli kurz, aber bündig und der Gesang geht auch in Ordnung. Es klingt wie eine kleine Zeitreise, die sich jedoch sehen lassen kann, als sogenannter Mid-Tempo Stampfer daherkommt und einfach glänzt. Mit diesem Song, können Sparta durchaus punkten. Auch das Tempo-Wechsel zum grandiosen Solo ist ein Meisterwerk. Angel of Death leitet mit präzisem Instrumentenspiel ein, etwas schneller als der Opener, bangt er dich einfach Weg. Eins ist sicher, vom Sounddesign her nehmen Sparta den Hörer auf eine Zeitreise mit, die man auch noch Anno 2014 funktioniert. Die Band spielt einfach Top und schafft den Ausgleich zwischen extrem komplex überbeladenem Spiel und simplen Riff-Folgen. Time leitet mit einem wuchtigen Bass und Rhytm Guitar Riff ein und das Leidenschaftlich jaulende Lead Riff der Gitarre, erinnert an frühe Maiden oder Metallica Scheiben. Auch der Sänger macht einen super Job und der Drummer beherrscht seine Kunst. Der Song überrascht auch mit einem klasse Chor. 70’s Metal vom Feinsten! Soldier of Fortune, leitet mit Marsch(snare)Drums ein und einem Akustischen Gitarrenriff, das wirklich sehr gut klingt und solide aus den Boxen kommt, ehe er in eine Hard-Rock Nummer umspringt. Auch der Text ist stark. ,,We Won’t fight your Battles“ – ,,We Won’t fight your Wars“ , zeigt auf, das dieser Song Kriegs-kritisch ist. Typisch für die Band, beim Refrain ertönt ein Break und das Lied wechselt sein Tempo ,,Soldiers of Fortune – Life for a Lie“ – ,,Soldies for Fortune – prepare to die“ der Song ist grandios und zeigt für mich keine Schwächen. Er ist sehr komplex, ohne jedoch anzustrengen und weiß somit zu gefallen. Wild Night, Ist ein klassischer Hard-Rock Song, an dem es nichts zu beanstanden gibt. Das Konzept des Songs ist Stimmig, Text und Gesang interessant und Musik mal wieder von blinder Treffsicherheit! Musikalisch gesehen, ist der Song jedoch eher mehr Hard-Rock als Metal, was jedoch absolut nicht stört. Bedrohlich leitet Dreaming of Evil ein. Sirenen aus der Ferne, ein grollen und Gespenstische Soundeffekte, werden jäh von dem Bombastischen Metalsound unterbrochen. Mit Gallopierenden Riffs und einem Mid-Tempo Beat, leitet der Traum vom Bösen ein. Der Song ist ebenfalls ein starker Rocker und hat echt Potential. Arrow, wirkt ein wenig, wie Un-inspiriertes rumgewurstel, der versehentlich auf das Album gelangte. Doch nur wenige Sekunden, nach dem ersten Hören, verbessert sich der Eindruck. Zwar ist der Song jetzt nicht berauschend, vergleicht man ihn mit anderen Werken der Band, kann man im gesamten jedoch Sagen, dass er kein Reinfall ist, was nicht zuletzt an dem Fabelhaften Gitarrensolo liegt. Sattel die Harley und fahre Los. mit Rock’n’Roll Rebel , im Ohr auf dem High-Way, wirst du deine Freude haben. Der Song gibt Vollgas und Bockt wie Sau. Geile Leadigitarren, groovende Rhytm Gitarren, Drums und Bass. Geiler Sänger und Gesang, machen diesen Song perfekt. Mit Kingdom Of The Sky, schließen Sparta, das Tore der Hölle. Der Song leitet mit Akustikgitarren ein, die kurze Zeit nach Beginn von gefühlvollen Gitarrensoli begleitet werden. Der Text ist einfach Meisterhaft. Im Gegensatz zu anderen Songs, ist dieser relativ Ruhig gehalten. Dies macht jedoch nichts. Es muss ja nicht immer Hard Harder Heaveyer sein. Der Song wechselt sich zwischen Akustik und Metal Passagen ab und erschafft dabei eine tolle Atmosphäre. Der Song Rockt ab Mittelteil jedoch schlagartig nochmal ab und lässt den Hörer zufrieden zurück

Fazit: Das Lange warten (Sollte es solche geben, die Tatsächlich gewartet haben) hat sich definitiv gelohnt. Das Album ist genial und haut einem vom Hocker. ich gebe dem Werk 4,5 von 5 Punkten. Wer auf Oldschool Metal und Heavy-Metal steht, oder einfach mal eine Zeitreise machen möchte, der ist hier sehr gut bedient. TOP

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