Superbutt – Music For Animals

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Published on Juli 27, 2012 with No Comments

Band: Superbutt
Titel: Music For Animals
Label: Sonic Attack Records
VÖ: 2012
Genre: Crossover
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Es rappelt wieder ordentlich am Balaton. Nun gut genauer gesagt und geographisch richtig gestellt stammen die Jungs aus Budapest. Aushängeschild Nummer eins in Sachen Rock/Metal ob es viele hören wollen oder nicht sind immer noch Ektomorf. Dies änderte sich aber in den letzten Jahren immer mehr. Aus allen Sparten und Richtungen drängten die Bands unserer östlichen Nachbarn auf dem Beutezug Richtung Westen. Superbutt stellen hier keine Ausnahme, ihr ausgereifter Groove Rock ist einfach richtig herrlich zum Abhotten geschaffen. Schon mit dem Vorreiter “You And Your Revolution” (2008) konnte man die Metal Szene als auch die Fachpresse begeistern. Nicht minder wird man es mit dem Album Music for Animals tun. Hier steht und fällt alles zum richtigen Zeitpunkt. Griffige Beats und Querverstrebungen lassen eine genaue Zuordnung nicht zu. Einerseits gibt es viele New Metal Elemente welche hauchzart eingebaut wurden. Zu up to Date? Nein auch leichte Power Sequenzen und gut agierende Groove Rock Seiten wurden in Szene gesetzt. Rhythmisch steht man dem kunterbunten Gemisch in nichts nach. Die stets wechselnden Tempowechsel sind so wohltuend das man nicht anders kann als die Regler komplett bis zum Anschlag aufzudrehen. Zwecks dem modernen Sound würde ich den Jungs sogar Einflüsse aus dem Five Finger Death Punch bzw. Disturbed Lager attestieren. Zu arg wird aber den amerikanischen Größen nicht nachgeäfft. Nein bunt aufgemischt wird das Feld einfach noch einmal komplett aufgerollt und nimmt den Landsmännern von Ektomorf wirklich endgültig das Zepter aus der Hand. Um diese Band kommt man einfach nicht herum. Das gut aufbereitete Material geht dermaßen locker in den Gehörgang das es wirklich ansteckt komplett durchzudrehen und das bis zum Exzess. Pulsierende Riffs sind immer der Ausgangspunkt zum nächsten Angriff im breiten Feld anzusetzen. Irgendwo habe ich gelesen es fehle ihnen an Originalität!!! Öh die Frage ist wer wenn nicht diese Ungarn bieten eine gut aufgemachte, erfrischende Runde mit viel Abwechslung und das soll nicht originell sein? Nun gut neu sicher nicht aber dennoch soweit umgesetzt das man das Interesse stets wecken kann und dies auch nach dem x-ten Durchlauf. Lang gezogene Melodien und hymnischere Gesangsausläufer wurden einerseits klarer umgesetzt, werden aber auch an und ab wieder etwas rauer durch die Boxen gejagt. Demgegenüber steht eine mannigfaltige Härtewand welche einfach komplett druckvoll die Hütte zum Brennen bringt. Hut ab das macht es einfach aus und den Jungs stehen alle Türen und Tore offen um die Rock/Metal Welt wachzurütteln.

Fazit: Megageiler Output welcher in alle seinen Facetten echt sehr gut reingeht. Niemals wirkt man zu unprätentiös, nein gute Mischungen werden im Dauerfeuergefecht uns vor den Bug geknallt und dabei agieren die Herren sehr gut abgestimmt. Das heißt es ist nicht zu einfach aber auch nicht zu technisch komplex. Gutes Ausmaß aus beiden Lagern und die hat man mit einem pfeffrig – pfiffigen Soundgemischt bestens abgeschmeckt.

Tracklist:

01. Cleaver
02. Best Plays
03. The Devil You Run With
04. Natasha
05. Out Of Reach
06. Of This Gloom
07. Ugly Head
08. Evil Blues
09. Revolting Kids
10. The Murder Of Socrates

Besetzung:

Andras Voros (voc)
György Nedoluha (bass)
Attila Kovács (guit)
Tamás Práznek (guit)
Adam Fellegi (drums)

Internet:

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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