Band: Thalamus
Titel: Hiding From Daylight
Label: ViciSolum Records
VÖ: 26.05.17
Genre: Classic Rock, Hardrock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Thalamus - Hiding From Daylight album artwork, Thalamus - Hiding From Daylight album cover, Thalamus - Hiding From Daylight cover artwork, Thalamus - Hiding From Daylight cd coverGerne erinnert sich meine Wenigkeit an den Release und die Stimme von Blaze Bayley, desgleichen wird es an und ab abgespielt, das erste Blaze Solowerk „Silicon Messiah“! Warum das hier eingangs erwähnt wird, wenn es sich um die Band Thalamus und ihr neues Album „Hiding From Daylight“ handelt? Nun die Antwort ist, weil der Sänger/Gitarrist Kjell Bergendahl genau gleich durch die Boxen schallt wie sein britischer Ponton. Musikalisch an sich haben beide Bands einige Parallelen, wenngleich diese Truppe aus Schweden, wesentlich klassischer die Bude zum Erbeben bringt.

Man tendiert zu einem mehrheitlich breiten Klang zwischen klassischen Heavy Metal/Rock Strukturen und offeriert hier und da zuzüglich kleinere Blues lastige Einlagen. Der dominante Hauptbestandteil ist allerdings die klassische Stahlzunft, welche meines Erachtens gut unter Dach und Fach gebracht wurde. Besonders das Keyboard klingt nicht überheblich modern, im Gegenteil, der Tastenmann legt diverse Klänge aufs Parkett, welche von Deep Purple, Rainbow und Konsorten Weg bereitend waren.

Göttlich kann man durchaus sagen, zumal die Schweden ihr Handwerk ausnehmend gut verstehen. Die Songs sind nicht langweilig und viele Wechsel innerhalb der Rhythmussektion machen eine gute Berg- und Talfahrt. Oftmals wird es sogar etwas wankelmütiger, obgleich dieser Part eher dezent und kürzer eingehalten wird.

Die Rohmasse dieses Klangmaterials ist ein äußerst erheblicher Bestandteil, welcher für mich glasklar progressive Klangfacetten verbirgt. Im Gegensatz zu anderen Proggie Kapellen wird dies merklich verspielter, sowie in klanglichen Experimenten abgehalten. Hat meiner Meinung nach ebenfalls seinen Reiz, doch vom Grundgedanken der Musik von Thalamus wäre dies fehl am Platz, da diese Truppe ein merklich solideres Standbein in diesem Bereich gefunden hat.

Das eben dadurch die solidere Progressive Schiene besser passt, versteht sich von selbst. Wenn man es nicht glauben mag, einfach mal den Silberling antesten, denn er zahlt sich für eine breite Masse an klassischen Rock, Metal, sowie leichter liebenden Progressive Fans aus.

Fazit: Wirklich kunterbunter Reigen, mit einer soliden Sprengladung, welche ordentlich und geballt zündet.

Tracklist:

01. Time 05:23
02. The painter 04:31
03. Don’t leave me behind 04:53
04. Someday 08:27
05. Hiding from daylight 04:18
06. Absolution 04:19
07. Down in a hole 04:48
08. Vertigo 04:51

Besetzung:

Kjell Bergendahl (voc & guit)
Peter Johansson (bass)
Magnus karlsson (drums)
Mats Gesar (guit)
Joakhim Åslund (hammond organ & keys)

Internet:

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Thalamus @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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