Band: The Stone
Titel: Nekroza
Label: Folter Records
VÖ: 01.10.2014
Genre: Black Metal
Bewertung: 4/5
Written by: JoKer

Seit mehr als 18 Jahren, sind die serbischen Black Metaller The Stone nun schon im europäischen (Black-) Metal Untergrund vertreten. Als Stone To Flesh gegründet, beweisen The Stone, mit unzähligen veröffentlichungen, Headliner-Auftritten auf Festivals, dass sie eine der besten Black Metal Bands sind. Mit Necroza erschien vor gut einem Monat jetzt das neue, siebte Werk dieser Formation

Ein wirklich geiles Soundspektakel, gibt es mit dem energischen, theatralischen Kamenolom, das mir vorkommt wie ein bekannter Titel, der oft in Soundtracks von Filmen verwendet wird. Dies war jedoch nur ein knapp einminütiges Intro und der eigentliche Titel, geht mit unheilvollem Black Metal auf den Hörer Los. Die Gitarristen schwingen ihre Äxte, wie es kein anderer Vertreter dieses Genres besser machen könnte. Der Bassist gibt die Richtung mit seinem mächtigen Stil an und der Drummer drischt nur so auf seine Trommeln ein. Der Sänger hat den gutturalen Gesang einfach nur drauf. Einer der besten Black Metal Titel, ist diese Nummer auf jedenfall. Eine ganze Steigerung des ganzen, verkörpert Kosmar. Irgendwie wirkt das geile Riff der Gitarren und des Basses, fast schon ein wenig schadenfroh. Als ob man dazu den Schlächtertanz tanzen müsse. Im Verse wird drauf losgehauen, dass einem Schwarz vor Augen wird (im positiven Sinne) Refrain, zwischenteil gehen unglaublich ab. Die Band erschafft wahre Kunst! Was Crno Zrno heißen soll, dass weiß ich leider nicht. Aber ist ja auch völlig Latte, denn hier wird wieder Black Metal vom besten abgelassen, der durch seine düsteren Lead Gitarren und die grollenden Rhytmusgitarren so richtig was hermacht. Der Bass ist übrigens leicht verzerrt und macht das ganze im Zusammenspiel mit den perfekten Drums noch ein wenig wuchtiger. Im Gesamten ist auch dies eine starke Nummer. Selbiges gilt auch für das unheilvolle Dani Crni, dass zwar nicht ganz so gut punktet wie die bisherigen Tracks, aber im großen und ganzen doch ein Garant für schwarze Head-Bang-Attacken sind. Lov na Vestice fällt durch ein einfaches, aber eindrucksstarkes Riffing ins Gewicht. Die Becken der Drums, der polterndende Bass kündigen es an, hier wird ein etwas Mid-Tempo-betonter Banger abgeliefert, der mit Power und Kraft nach vorne schießt. Die Band ist wirklich ein Garant für guten, Anspruchsvollen Black Metal! Zwar sollte man den Tag nicht vor dem Black Abend loben, aber auch an Sunovrat gibt es absolut nichts auszusetzen. Mit Karacho, Meißeln The Stone Black Metal von sehr guter Qualität in Stein! Das ist wirklich der Wahnsinn, was diese Formation da abliefert. Der Titeltrack Nekroza, baut mächtig Spannung auf ohne viel Wind zu machen, zieht die Band hier schon wieder einen Knüller aus dem Ärmel, der sich gewaschen hat. Die bedrohliche Athmossphäre des Songs ist allgegenwärtig. Und mal im ernst, das ganze ist ein Meisterwerk, ein Kunstobjekt der schwarzen Metalszene. Mrak, eröffnet sich dem Hörer etwas belanglos und zur abwechslung mal Langsam. Also entweder die Band ist brachial und schnell oder schlaftabletten-langsam aber ein zwischen-Ding aus beidem scheinen sie dann doch nach Dreieinhalb Minuten des folterns gefunden zu haben, als der Song umschwingt und durch fast schon melodische Gitarren so richtig an Fahrt gewinnt. Hammer Gitarrenriffs, Mächtige Drums & Bässe und unglaublich geile Gitarrensolos, machen diesen Song fast perfekt. Das letzte Viertel ist dann wieder eine wiederholung des Anfangs, der zwar gute Riffs hat, aber wirklich etwas belanglos daherkommt.

Mit dem Ultra Brutalen Pesimizam wurde jedoch ein genialer Ausgleich geschaffen, der euch das Dach wegfegen wird! Hier haut die Band wieder auf’s Black Metal Brett ein, dass euch die Muffe sausen wird! Mit Energie, Speed und einer Ordentlichen Fingerfertigkeit, legt die Band mächtig zu und liefert den nächsten Hit ab. Das letzte Stück Predgroblje, lässt die Band nochmal so richtig glänzen und schließt eine mehr als zufriedenstellende Black Metal Produktion ab!

Fazit 4 von 5: The Stone haben mit Necroza eine schwarze Perle erschaffen, die in keiner ordentlichen Black Metal Sammlung fehlen sollte. Punkt

Tracklist:

01. Kamenolom 04:07
02. Košmar 04:57
03. Crno zrno 04:58
04. Dani crni 06:03
05. Lov na veštice 06:11
06. Sunovrat 05:38
07. Nekroza 07:29
08. Mrak 07:43
09. Pesimizam 03:50
10. Predgroblje 04:51

Besetzung:

efas – Vocals
Kozeljnik – guitars
Demonetras – guitars
L.G. – drums
Usud – bass guitar,

Internet:

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