Band: The Very End
Titel: Turn Off The World
Label: SPV / Steamhammer
VÖ: 2012
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

Harter Malocher-Metal aus dem Ruhrpott mit Ausflügen in den Thrash und ein klitzekleines bisserl Core kommt von THE VERY END, die auf ihrem bereits 3. Album, eindeutig Position zu diversen Problematiken der Menschheit beziehen.

Die Stimme erinnert nicht nur an NIGHT IN GALES, sie ist es auch.

Die Musik klingt aggressiv und bösartig, doch stört mich in einem englischsprachigen Song deutsches Kinderlied-Reimgut, das zerstört meiner Meinung nach die fließende Intensität, mit der die Band ihre guten Songs bestückt hat. Zum Glück betrifft es „nur“ den Opener, doch ist das im ersten Hörmoment recht abschreckend.

Aber das tighte Zusammenspiel der Musiker ist nicht abschreckend genug um sich auch den Rest der Platte mit viel Zeit zu widmen, denn diese Scheibe wächst mit jeder Minute und jedem weiteren Song.
War ich noch von dem ersten Song teilweise etwas abgeschreckt, zeigen die Jungs spielerisch gekonnt, was sie noch auf dem Kasten haben und hauen mir mit voller Wucht harte moderne Riffs und eingängige Refrains gut produziert um die Ohren, während die Rhythmusfraktion ordentlich mithalten kann und alle meine Nachbarn jetzt auch wissen, dass ich THE VERY END´s „Turn Off The World“ eindeutig besser finde, als die letzten beiden Outputs aus dem Hause NIGHT IN GALES.

Leider sind die ersten beiden Alben an mir vorbeigegangen (Schande über mich!!!), so dass ich nix zum Thema Weiterentwicklung sagen kann.

Aber ich kann sagen, dass hier etwas ganz Großes am Kochen ist und ich THE VERY END nur weiterempfehlen kann.

Wem KREATOR (wie mir auch) etwas zu aufgesetzt wirken, ist hier vollkommen richtig und sollte blind zuschlagen. Ein Fest für die Ohren und mir 4,5 / 5 Punkte wert.

Live „zerhacken“ die Mannen bestimmt jede Location, und ich werde da sein…

Tracklist:

01. Splinters
02. Iron Sky
03. Infidel
04. The Black Fix
05. Maelstrom Calling
06. Sixes And Nines
07. The Last Mile
08. Dreadnought
09. Gravity
10. Orphans Of Emptiness
11. To Feed On Hope

Besetzung:

Björn Gooßes (voc)
René Bogdanski (guit)
Alex Bartkowski (guit)
Marc Beste (bass)
Daniel Zeman (drums)

Internet:

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