Toby Jepson – Raising My Own Hell (CD Review)

Band: Toby Jepson
Titel: Raising My Own Hell
Label: Townsend Records
VÖ: 2013
Genre: Klassik/Acoustic Rock
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Lange ist die Blütezeit der Little Angels vorbei und verblasst sind die Erinnerungen an sie. Nur wenige können mit diesem Namen noch etwas anfangen. Wohl aber die alten Hasen und noch mehr mit Toby Matthew Jepson. Richtig wirkte dieser Hard Rock Meister bei ihnen mit und mit dem Solo Projekt Toby Jepson bzw. dem Mini Album „Raising My Own Hell“ kehrt Toby zurück ins Rockgeschehen. Freilich und das steht außer Frage werden wir hier klassischen Rock zu hören bekommen. Dies ist auch massig vorhanden, angereichert mit Deep Purple artige Keyboardbreitseiten. Obwohl Mister Jepson im klassischen Bereich angesiedelt ist, glaube ich nicht dass diese Musik auf diesem Album als altbacken zu bezeichnen ist. Selbstredend bekommen wir hier eine breite Palette des Genres und der Ingredienzien serviert, diese klingen aber herrlich frisch und der wechselnde chillige Faktor hat etwas von Bar Rockmusik. Denke aber ganz alleine nur in Bars und Pubs ist der Querschnitt der Stücke nicht, nur die Stimmung welche man hier auf dem Rundling versprüht ist genau dafür geschaffen sich dorthin versetzt zu sehen. Ehrlich ist ja so eine Barmusik artige Attitüde ja eher belanglos, nicht aber das was der Meister hier gezaubert hat. Teils kommen Irish Folk artige Vibes (Four Letter Word) zum Vorschein und andererseits begibt er sich wieder in ein Gefilde, welches mich eben oftmals an eine sachte, chillige Version von Deep Purple erinnert. Eines steht außer Frage, das Album ist wahrlich ein Hörgenuss, denn die verzauberte Stimmung die man hier versprüht ist echt toll geworden. Es mag wohl viele ähnlich agierende Kapellen, mit einem ähnlichen Spirit im Gepäck geben, nur werden diese niemals die Klasse des Ex-Little Angels Mitglieds erreichen. Einfach grandios wie man hier gekonnt die Stimmung einer Rockbar ins Zimmer zaubert und dennoch etwas an Stadionrock erinnert. Eine durch und durch gelungene Melange die man sich unbedingt auf der Zunge zergehen lassen sollte.

Fazit: Zeitloses Meisterwerk einer längst vergessen geglaubten Rocklegende. Einfach und dennoch mit genügend Spirit ausgestattet große Stadien zu unterhalten. Selten solch ein tolles, teils chilliges Rockmeisterwerk zu hören bekommen.

Tracklist:

01. Raising My Own Hell
02. Dear Mama
03. Patience Of A Saint
04. Four Letter Word
05. Shoes
06. Shadow Boxing

Besetzung:

Toby Jepson (voc & guit)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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