Veonity – Legend Of The Starborn

Veonity-Legend-Of-The-Starborn-album-cover

Band: Veonity
Titel: Legend Of The Starborn
Label: Sliptrick Records
VÖ: 27/11/2018
Genre: Melodic Power Metal
Bewertung: 3.5/5

Diese Euro-Power Metaller aus Schweden legen mit „Legend Of The Starborn“ ihr drittes Album vor, auf dem sie einem Wikinger-Weltraum-Atlantis-Konzept folgen. Dieses eher spacige Konzept hat die Band wohl schon mit dem 2016er-Vorgänger „Into The Void“ begonnen, was auch mit einem Zuwachs an Bombast im Vergleich zum (noch mit einem Bein im True Metal stehenden) „Gladiators Tale“-Debut 2015.

Die Schweden haben sowohl instrumental als auch beim Songwriting genug auf dem Kasten, um ihr cheesiges Konzept und ihren ausufernden Stil bändigen zu können. Besonders profitiert das Album von Anders Sköld, der nicht nur jede Stufe der Tonleiter blind findet, sondern es auch versteht den Songs seinen Stempel und eine kräftige emotionale Färbung zu verleihen. Der Mann hebt sicherlich den einen oder anderen Song um einen halben Punkt. Es ist ein Album ohne Stinker, das vor allem Fans der frühen Rhapsody-Alben interessieren dürfte. An Spitzenreiter wie Twilight Force kann man allerdings noch nicht anstinken.

Outcasts Of Eden“ und „Warrior Of The North” sollten als Anspieltipps ganz gut den Gesamteindruck widerspiegeln. Wer da spontan die Mundwinkel nach oben zieht, den erwarten ein fast 70 Minuten währendes No-Cheese-Barred-Match mit Wikingern, Aliens und Atlantis.

Tracklist

01. Rise Again
02. Starborn
03. Guiding Light
04. Winds Of Asgard
05. Outcasts Of Eden
06. Sail Away
07. The Prophecy

08. Warrior Of The North
09. Gates Of Hell
10. Freedom Vikings
11. Lament
12. To The Gods
13. United We Stand
14. Beyond The Horizon (Bonus Track)

Besetzung

Anders Sköld (Vocals and Guitar)
Samuel Lundström (Lead Guitar)
Kristoffer Lidre (Bass)
Joel Kollberg (Drums)

Internet
Share.

About Author

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

Comments are closed.