Band: W. Angels Conquest
Titel: Taste Of Life
Label: Ferrum
VÖ: 08.06.15
Genre: Power Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Thorsten

W. ANGEL´s CONQUEST sind eine seit 2001 agierende Powermetalcombo, die sich eher dem Fantasybereich zugetan hat, diesen aber aktuell recht modern intoniert.

Während sich auf den letzten Alben der Bandchef selbst ans Mikro gestellt hat, so ist diesmal Konstantin Naumenko von SUNRISE der Mann am Mikro, und aus meiner Sicht ist das auch die bessere Wahl..

Die Ukrainer schaffen es, mit bewährten Sounds in modernen Gewand verpackt, Powermetalfans zu begeistern, denn trotz des (nicht überladenen) Einsatzes von elektronischen Elementen, wird das Album durch die schwermetallischen Kompositionen stetig vorangetrieben und klingt wie aus einem Guss, ohne wochenlang daran rumgebastelt zu haben.

Ich mag mich vllt. irren, aber dann ist es den Ukrainern besonders gut gelungen, über diese Bastelarbeiten hinwegsehen zu lassen und sich auf das eigentliche Endprodukt konzentrieren zu können.

Ohne experimentelle Ausflüge gibt es hier straight auf die Ohren, ohne dabei das Rad neu zu erfinden…aber sie drehen mit „Taste Of Life“ ordentlich am selben und haben es verdient, auch in den westlich-gelegenen Sphären anzukommen und gehört zu werden, denn Spielfreude wie diese, gab es in den letzten Wochen in dem Genre nicht oft zu hören (sieht man mal von dem grandiosen aktuellen Helloween-Output ab)!

W. ANGEL´s CONQUEST beweisen mit ihrem inzwischen 5. Studioalbum, das guter Powermetal nicht unbedingt NUR eine skandinavische Erfindung ist und sich der Blick in die östliche Richtung nicht nur einmal lohnt, brodelt es doch seit Jahren mächtig im östlichen Europa, asiatischen und russischen Underground und bringt so nach und nach die ein und andere Perle ans Tageslicht, die sich Headbanger nicht entgehen lassen sollten!

„Taste Of Life“ gehört eindeutig zu den bedeutend besseren Werken die von mir auch gerecht mit 4,5 von Punkte bewertet werden. Soundtechnisch geht der Spaß auch in Ordnung und klingt stark nach westlicher Orientierung, doch ist in allen Bereichen noch genug Luft nach oben, um uns mit dem nächsten Output regelrecht die Schädel wegzublasen.

Ich wünsche mir eine Russian Metal Tour durch Europa, um ausgewählten Bands auch endlich in den Genuss kommen zu lassen, sich hier präsentieren zu können denn nicht alle Bands sind Putin-Fans und haben Panzer und Raketen im Schlepptau…

Wer sein Gehör von Helloween, Symphony X, Sonata Arctica, Thunderstone oder Stratovarius malträtieren lässt, wird auch an „Taste Of Life“ seine Freude haben, auch wenn es noch nicht ganz soooooooo eingängig abgeht, wie bei den genannten Vergleichsbands. Aber das sollte sich bei der bisherigen abgezeichneten Entwicklung bald ändern…

Tracklist:

01. Revolution
02. Mirror of Truth
03. Sunrise
04. Martian Gods
05. Spirit of Freedom
06. Fellowship
07. Blooming Day
08. Taste of Life
09. Don’t Live Like a Slave
10. The Road

Besetzung:

Konstantin „Laars“ Naumenko (voc)
Nicholas W. Angel (guit)
Agnarr (guit)
Ouen Raida (bass)
Erland (drums)

Internet:

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