Band: Weeping Silence
Titel: For The Unsung
Label: Ravenheart Music
VÖ: 2012
Genre: Gothic/Doom Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Ah was neues aus Malta. Coole Sache den bis dato ist ja die Insel auf der Metallandkarte eher unbefleckt im restlichen Europa und dass obwohl es doch einige Truppen von dort gibt. Einmal genauer betrachtet entdeckt man sofort dass die Maltesischen Metalheads eher auf Symphonic und Gothic stehen. Denn noch genauer hingeblickt haben fast alle Bands diesen Technikeinfluss bzw. Genrebeinflussung in ihren Songs. Auch Weeping Silence machen hier keine Ausnahme. Sie frönen munter und fröhlich dem astrein ausgelegten Gothic/Doom Metal, obwohl ich sagen muss dass man von der Doom Breitseite eher weniger mitbekommt und sie hauchzart mit kleineren Nuancen in die Songs gestrickt wurden. Vielmehr baut die Truppe auf dem nunmehr dritten Langeisen „For The Unsung“ auf ein Dreigestirn aus Symphonic, Gothic, wie auch Dark Metal Elementen. Im gesamten Europa gesehen findet man aber dennoch und das obwohl das Material durchaus gut ist wohl weniger eine persönliche Nische. Für dies ist einfach das Genre zu überlaufen. Man muss aber den Malta Gothicern im Falle von Weeping Silence eines hoch anrechnen, die gezeigte Leistung und das Material krepieren nicht, wie so manche Kollegen. Eher im Gegenteil sehr ausgeklügelt serviert man uns einen gut aufnehmbaren Happen bei dem einem nicht schlecht wird vor lauter Kitsch. Sicherlich wünscht man sich hier und da einen ordentlich WUMS was die Produktion betrifft, doch auch so gehen die Stücke ganz gut in den Gehörgang. Gesanglich brauchen sich die beiden Vocalisten auch nicht im internationalen Bereich zu verstecken. Sicherlich ist das Düster – liebliche Wechselkonzept schon mehrmals durchgekaut worden, allerdings bieten die beiden Vertreter aus Malta durchaus einen Maßstab welcher vielen Konkurrenten die Show stiehlt. Vor allem der männliche Kollege klingt dermaßen haarscharf wie Felix von Crematory, dass ich schon dachte dieser hätte hier einen Gastauftritt für alle Tracks gemacht. Diese Leistung steht für Joseph Grech und mit seinem Düstergesang verleiht er den Stücken einen ganz besonderen Reiz. Für einen absoluten Spitzenpatz reicht es zwar alles in allem nicht aus, allerdings bietet man für den Style Fan durchaus was Interessantes zur Sammlungsergänzung. Jetzt gilt es den Angriff und alle Hebeln in Bewegung zu setzen, um ja nicht in der Masse in naher Zukunft unterzugehen.

Fazit: Für Freunde von Draconian , My Dying Bride, Leaves Eyes, Katatonia, Crematory, wie auch Within Temptation durchaus ein Grund hier mal Hellhörig zu werden. Die Songs sind guter Durchschnitt und man tut einem nicht wirklich mit überladenem Kitsch weh. Eher im Gegenteil mit der bodenständigen Leistung beweisen die Herrschaften von der Mittelmeerinsel das man durchaus in der Lage ist auch bei internationalen Maßstäben auf sich aufmerksam zu machen.

Tracklist:

01. Mourning Sighs Farewell
02. Love Lies Bleeding
03. Disillusioned
04. Mire of Pity
05. Search Within
06. Fallen from Grace
07. Bitter Screams
08. Your Darkest Hour
09. My Possession

Besetzung:

Rachel Grech (voc)
Joseph Grech (voc)
Manuel Spiteri (guit)
Mario Ellul (guit)
Sean Pollacco (bass)
Alison Ellul (keys)
Angelo Zammit (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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