Band: Whispering Tales
Titel: Mechanism
Label: Selfreleased
VÖ: 2014
Genre: Symphonic/Orchestral Power Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Vom Symphonic Power Metal in den Bereich des Orchestral Rock, mag vielleicht nicht unbedingt ein weiter Sprung sein, doch im Falle der Franzosen von Whispering Talse hat man sich deutlich gesteigert. Schon die Vorgängeralben waren recht gut, doch nun hat man sich gedacht, man versucht es an anderer Stelle, um den Eigenen Ideen einen neuen Schliff zu verleihen. Der Blick auf das Bandfoto und das Anlaufende Intro lassen eine Stimmung der 30er Jahre aufkommen, als ein gewisser Bonnie Clyde mit seiner Holden das Unwesen trieb. Nach dem Anlaufen des ersten Tracks ist aber diese Stimmung passe und man versteift sich deutlich mehr auf die genannte Genremusik. Zwar ist der Grundgedanke des Symphonic Power Metal geblieben, jedoch wandelt man auf den Pfaden durchaus bekannter Bands. An und ab höre ich sogar Einflüsse aus dem Edenbridge Lager raus. Musikalisch sind die Franzosen wirklich top und beliefern den geneigten Genrefan beider Lager mit einer erstklassigen Vorstellung. Deutliches Manko ist da die Sängerin, die wohl nicht schlecht an sich durchs Geschehen jodelt, aber vor allem in hohen Tonlagen sehr zu kämpfen hat, wo ihr auch Streckenweise die Luft ausgeht. Somit keine Sabine Edelsbacher, aber auch noch lange kein Rohrkrepierer. Mit den eingefädelten Roots versprüht man viel Laune und diese wirken auch nicht zu kitschig-pathetisch. Das aufgrund der sehr starken Ähnlichkeit der Edenbridge Frühwerke etwas die Innovation flöten geht ist schade, dennoch kann man im mittleren Qualitätsbereich durchaus gut Fuß fassen. Dass die Truppe zu deutlich mehr Imstande ist hört man, nur lässt man die Zügel leider nicht so recht los. Dies heißt die Stücke sind für meinen Geschmack teilweise zu klinisch und es fehlt an einem gewissen Wums, sodass man wie eine Wucht durch die Boxen krachen würde. Sollte man dies behirnen und beim nächsten Output besser ausbauen und zum Ausdruck bringen, dann würden die Franzosen eine durchaus perfekte Antwort auf unsere Edenbridge Herrschaften.

Fazit: Zwischen Symphonic Power Metal und Orchestral Rock wird hindurch jongliert. Man hat durchaus seine Qualitäten, aber zum jetzigen Zeitpunkt leider auch noch etliches an Makeln die man recht schnell beheben sollte.

Tracklist:

01. Shattered
02. Broken Expectations
03. To Come Full Circle
04. Incomplete
05. The Code
06. Tempus Fugit
07. The Descartes Syndrome
08. To Die a Second Time
09. La Garde

Besetzung:

Lucie Vételé (voc)
Stephy Fenu (keys)
Jérémie Chabod (guit)
Steph Castelli (bass)
Bruno Stagliano (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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