Band: Woodbridge
Titel: The Fire Inside
Label: Selfreleased
VÖ: 2015
Genre: Vintage Rock
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Die Nachwuchskapellen des Swiss Rock haben es definitiv schwer. Denn ihre großen Vorväter haben nicht viel übrig gelassen. Warum? Nun blicken wir was die Rockbands der Schweiz betrifft mal zurück, die haben doch wahrlich alles abgegrast und einen guten Grund ihren Status zu feiern. Hier nachzusetzen gestaltet sich dann immer für den Nachwuchs sehr schwierig. Eine weitere Band aus dem Kanton St. Gallen setzt an, um ihren Rock der etwas moderneren Art und Weise der breiten Masse unter die Nase zu reiben. Spielklasse haben die Jungs und das darf man ihnen nicht abstreiten. Kann man da aber an die großen Vorreiter ran. Nun Parallelen sind definitiv gegeben, aber für das nahtlose achtern anreihen reicht das leider heutzutage nicht aus. Die Jungs haben einen durchaus guten Unterhaltungswert, nur klingen die Stücke sehr bekannt und somit kommt man nicht aus dem Kreis raus. Finde ich etwas schade, denn Live kann man zu solchen Tracks sicherlich komplett abhotten, für einen vorderen Spitzenplatz ist dies aber heutzutage wenig. Zu viele klasse Rockalben hat es da gegeben und da kann man kaum mehr was abernten, außer ein wohlwollendes Nicken und die Gewissheit dass man gut rockt. Wären die Jungs zur Blütezeit des Swiss Rock entstanden würden sie heutzutage sicherlich Spitzenreiter sein. Neben all dem Charme den man nicht abstreiten kann kämpfen Woodbridge allerdings mit der Problemzone der Spielweise, welche einfach nichts Neues für den Rockfan bringt. Auch wenn die Schweizer das technische Rockhandwerk außerordentlich gut beherrschen und die einzelnen Songs mit einer soliden Lockerheit zocken, so bleibt „The Fire Inside“ im Wesentlichen ein gewöhnliches Rock Album, das echte Höhepunkte vermissen lässt. Nüchtern betrachtet klingen alle Songs sehr stark an die Helden des Swiss Rock angelehnt. Woodbridge lassen sich zu keinen Experimenten hinreißen und erkunden kaum Neuland, was doch das Erscheinungsbild schmälert. Es mag vieles so klingen als wären die Jungs schlecht oder nur brauchbar. Keine Frage die Rocklehrstunde ist abgeschlossen, nur für einen kompletten Durchbruch braucht es doch noch einige Winter.

Fazit: Passables, wenn auch noch ausbaufähiges Rockeisen in der Swiss Rock Marke.

Tracklist:

01. Born To Rumble
02. Lies
03. I Feel Free
04. Lost In Paradise
05. Life’s Hot
06. Addicted
07. Four Wheels
08. Don’t Hold Me Back
09. Forever Loud
10. Next Drink

Besetzung:

Dominik Naef (voc & guit)
Remo Cadalbert (guit)
Roman Engler (bass)
Pascal Kern (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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