ANGELCRYPT – Dawn Of The Emperor

angelcrypt - dawn of the emperor album cover

Band: ANGELCRYPT
Titel: Dawn of the Emperor
Label: Boersma Records
VÖ: 12/06/2020
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 3/5

Metal von der Insel Malta ist ja eher Mangelware und somit durchaus ein weißer Fleck auf der globalen Metallandkarte. ANGELCRYPT wollen dies ändern und gelten somit als eine der ersten Vorreiter in Sachen Metal von der kleinen Mittelmeerinsel. Gegründet 1997 gehören die Melodic Death/Thrasher zu einer der Dienstältesten Kapelle und „Dawn Of The Emperor“ ist bereits das zweite Full Length Album der Band.

Mit einem durchwegs schlichten Soundkleid versuchen die Jungs für Furore zu sorgen und obendrein amtlich Staub aufzuwirbeln. Klarerweise schwierig, bedenkt der Leser die Vielzahl der Bands, die über den Erdball verteilt, ähnliches, weitaus verschönertes Kraftaktmaterial boten und bieten. Fakt ist, musikalisch sind die Malteser nicht von schlechten Eltern und sind bemüht ihr schlichtes Soundkleid verpackt auf diesen Silberling dem Hörer in die Gehörgänge zu stopfen.

Was die technische Ausgereiftheit betrifft, brauchen sich die Jungs absolut nicht verstecken, bekanntermaßen beherrschen sie ihre Instrumente und obendrein haben sie ein gutes Händchen für solide ausgestattetes Material. Ob die Truppe mit solch einer Herangehensweise einen Blumentopf gewinnen kann wird die Zeit zeigen, denn was speziell Erfrischendes bieten ANGELCRYPT zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

Ihre Songs gehen gut ins Gehör klingen im Kontrast hierzu tausendmal von anderen Todesblei Combos durchgekaut. Hier ist definitiv noch Luft nach oben hin offen und mit dieser Herangehensweise wird der Act aus Malta die Szene nicht im Sturm erobern.

Größter Knackpunkt ist die Mischform aus alten IN FLAMES und AMON AMARTH. Hier gibt es zusehends viele Bands, welche eine Melange aus beiden Bands merklich aufregender auf einen Silberling gebannt haben. Wie vorangehend erwähnt die Combo hat Potenzial, kann es allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vollends ausschöpfen.

Mehr Eigenständigkeit und Innovation täten dem Gemisch merklich besser, als die ständigen Versuche auf Nummer sicher zu gehen.

Fazit: Wer ein Alles-Sammler des Elchtodesbleies ist, der macht mit „Dawn Of The Emperor“ von ANGELCRYPT nichts falsch. Wer auf was komplett Mitreißendes hofft muss sich gedulden.

Tracklist

01. Of War And Will
02. Clockwork Blood Red
03. On Killing Fields
04. Iron Creed
05. Dawn Of The Emperor

06. Salvation
07. Martyred Soul
08. As Death Endures
09. Si Vis Pacem
10. The Black Hand

Besetzung

Joe Grech – vocals
Shawn Mizzi – guitar
Peter Grech – guitar
Jean Cutajar – bass
Josef Bray – drums

Internet

ANGELCRYPT – Dawn Of The Emperor CD Review

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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