Band: A True Romance
Titel: Oasis
Label: Selfreleased
VÖ: 2010
Genre: Modern Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Wem der Alltag zu schnöde ist und sich von vielen modernen Truppen gelangweilt fühlt, für den haben wir heute genau das Richtige. In unsere Redaktion ist die drei Track Ep von A True Romance geflattert. Moderner Rock steht hier auf dem Beipackzettel, nun ja das stimmt, aber hier wird uns weit mehr geboten. Härte, Gefühl, satte Melodien und darüber noch kleinere Nuancen in Sachen gefühlvoller Gothic Rock hat man pressgenau in die drei Songs von „Oasis“ gepackt. Selten erlebt man in der heutigen, schnelllebigen Zeit Bands wie diese. Claus (voc), Dani (voc), Nurg (guit) und Michel (bass & drums) zeigen auf ihrer EP vielen Nachwuchskapellen „Wo der Bartl den Most holt!!!“

Das Titelstück „Oasis“ macht auch schon sogleich den Anfang. Sehr orientalischer Klang den man hier im etwas dunkleren Soundkleid los lässt. Vorerst kommen dadurch einige Parallelen zu den IsraelisOrphaned Land auf. Dennoch klingt das nicht ganz so progressive, außerdem schlägt man viele Hacken in die modernere Richtung. Zwar auch immer wieder härter angestimmt, aber deutlich mehr im modernen Soundrhythmus. Der Frontmann beweist das er beide Stimmungslagen drauf hat und so brüllt er auf der einen Seite amtlich ins Mikro und Sekunden später versüßt er uns die Gehörgänge immer wieder mit sanfteren Tönen. Auch seine Kollegin steht ihm in nichts nach, dennoch ist ihr Einsatz etwas dezenter ausgefallen. Einfach grenzgenial was die Truppe hier bereits beim Opener für Wege beschreitet und das macht ihnen so schnell niemand nach.

Zum Beginn von „Play that Game“ gibt es leicht verdauliche, moderne Rock Klänge, bei denen uns die Fronterin etwas dominanter den Weg weist. Dennoch lange braucht man auch nicht auf Claus warten und dieser vollzieht gemeinsam mit Dani ein Programm das wie ein subtiles Hüpfspiel aus Gothic Rock und groovigen Klängen a la Disturbed. Sehr spitzfindig hat man dies gemeinsam mit viel Brücken und Stegen verbunden. Coole Mischung bei der man uns einmal mehr hin und her katapultiert. Wohlgemerkt ist diese Nummer trotz alledem sehr eingängig, so unglaublich dies auch klingen mag.

Leider schon viel zu früh Schluss ist mit „Confrontation“. Auch hier stimmt man uns erst einmal mit melancholischerem Modern Rock wankelmütiger. Nach und nach drückt man immer härter und kantiger nach. Hier allerdings lässt man aber auch purer, wutentbrannter oftmals freien Lauf. Dennoch auch hier kehrt man immer wieder in verträumtere Gefilde zurück. Weiters ist man auch hier voll bei der Sache die verschiedenen Genre Style Klänge grenzübergreifend miteinander zu verbinden. Gelingt und ist ein weiter Hörgenuss.

Fazit: Was soll man hier sagen? Ganz einfach an testen und sich von der Mannschaft auf eine breite Klangreise entführen lassen. Proggies, Modern Metaller, aber auch viele Gothic und Modern Rock Fans werden hier bedient. Wer etwas mehr über den Tellerrand hinausblickt muss sich diesen Silberling zulegen.

Tracklist:

01 Oasis 04:05
02 Play that Game 04:19
03 Confrontation 04:15

Besetzung:

Claus (voc)
Dani (voc)
Nurg (guit)
Michel (bass & drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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