Band: AC/DC
Titel: Hell Ain‘t A Bad Place To Be – 4 Full Live Legendary Radio Broadcast Concerts Remastered
Label: Cannonball
VÖ: 23.09.16
Genre: Hard Rock, Blues, Rock‘n‘Roll
Bewertung: ohne Bewertung
Written by: Robert

ACDC - Hell Aint A Bad Place To Be album coverEine Legende zieht Tribut. Keine geringeren als AC/DC haben vom Kinderzimmer, bis zum Elternschlafzimmer die Rockwelt so erschüttert wie diese Combo. Man blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück und diese ebbt ja nicht ab. Gott sei Dank werden viele sagen, da stimme ich zu. Wenngleich sich die Geister über den Beitrag von Wolfgang Axel Rose bei der letzten Tournee schieden, handelt es sich hier nicht im eine herkömmliche CD. Beziehungsweise hier sind es sogar vier fette Dinger in einer Verpackung. Nein es geht um den längst verstorbenen Bon Scott. Verteilt auf vier Scheiben wurden die Konzerte Agora Ballroom 22. August 1977, Old Waldorf 03. September 1977, Paradise Theatre 21. August 1978 und Towson State College 16. Oktober 1979 als Live Dokument wieder veröffentlicht Ein sogenanntes Sammlerstück also. Die dritte CD der kompletten Konzert-Zusammenstellung enthält, zusätzlich noch ein viertel stündiges Interview mit dem anderthalb Jahre später an einer Alkoholvergiftung verstorbenen AC/DC-Sängers und auf der vierten Scheibe ist dann die Radio-Nachricht über den Tod Scotts!

Keiner prägte zu diesem Zeitpunkt die Rockgeschichte wie es gerade AC/DC taten. Hätten sie es sich gegebenenfalls jemals erträumen gewagt, dass sie von kleinen Bühnen im Aussi Land zwischen Kängurus sich aufmachen und große Stadien füllen? Wohl kaum. Anyway die Live Dokumente schwächeln nicht und passen wie die Faust aufs Auge. Keine großartigen Veränderungen, was bedeutet man hat hier einen glühend authentischen Sound hinbekommen. Ein durch und durch tolles Live Dokument, wo man erneut eine Zeitreise machen kann. Diesmal eben mit AC/DC und dass bis schier in die Gründerzeit des australischen Rock, welcher fortan für viel Furore sorgte.

Die Stimmungsmacher hat man belassen und das finde ich was den authentischen Status betrifft gut ausgeklügelt. Sogar das Aufpeppen des ersten Silberlings ist recht gut gelungen. Bass lastiger Sound war halt zu diesem Zeitpunkt eher Mangelware. Es gibt keine geleckte Darbietung, sondern raue Ecken und Kanten. Auch Rückkopplungen sind dabei und man glaubt mit geschlossenen Augen, bei voll aufgedrehter Anlage man ist dort. Vorliegend annähernd genauso hinbekommen, bekommen nur wenige gebacken. Somit eine sehr gut aufgemachte Perle vor dem Herrn. AC/DC-Fanherzen werden sofort um etliche Schläge höherschlagen. Kaum verwunderlich, denn solch ein Live Dokument in der Hand zu haben ist schon etwas ganz Besonderes.

Man braucht über die Songs an sich kein Wort verlieren, infolgedessen, es ist AC/DC in Reinkultur, was auch sonst. Party Mucke für alle Generationen und somit ein Muss für jeden Sammler. Besonders für die jüngeren Generationen ein durchaus triftiger Grund den letzten Mammon aus der Tasche zu puhlen. Auszahlen tut es sich allemal, weil demgemäß schnell werden wir unter Umständen nicht nochmals ein perfekt aufgemachtes Live Scheibchen mit folgendermaßen viel Drum und Dran von den Australiern bekommen.

Tracklist:

CD 1 – Live at the Agora Ballroom, Cleveland, Ohio, August 22nd, 1977:

01. Live Wire
02. She’s Got Balls
03. Problem Child
04. The Jack
05. High Voltage
06. Baby, Please Don’t Go
07. Rocker

CD 2 – Live at the Old Waldorf, San Francisco, California, September 3rd, 1977:

01. Live Wire
02. Hell Ain’t A Bad Place To Be
03. Up To My Neck In You
04. Kicked In The Teeth
05. The Jack
06. Whole Lotta Rosie
07. High Voltage
08. Baby, Please Don’t Go
09. Problem Child

CD 3 – Live at the Paradise Theatre, Boston, Massachussetts, August 21st, 1978

01. Introduction Radio Broadcast
02. Live Wire
03. Problem Child
04. Sin City
05. Gone Shootin‘
06. Bad Boy Boogie
07. The Jack
08. High Voltage
09. Rocker
10. Radio Announcement
11. Dog Eat Dog
12. Radio Broadcast Outro
13. TV Interview With Bon Scott 1977

CD 4 – Live at the Stage College, Towson, Maryland, October 16th, 1979:

01. Live Wire
02. Shot Down In Flames
03. Hell Ain’t A Bad Place To Be
04. Sin City
05. Problem Child
06. Bad Boy Boogie
07. The Jack
08. Highway To Hell
09. High Voltage
10. Whole Lotta Rosie/Rocker
11. If You Want Blood/Let There Be Rock
12. Radio Announcement Of Bon Scott’s Death

Besetzung:

Bon Scott (voc)
Malcolm Young (guit & back voc)
Angus Young (guit)
Cliff Williams (bass)
Phil Rudd (drums)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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