Band: Aeons of Hate
Titel: Aeons of Hate
Label: Alone Records
VÖ: 23.12.15
Genre: Thrash/Black/Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Eine griechische Mischung aus Thrash, Death und Black Metal? Dabei kann es sich wohl nur um die 2012 gegründete Truppe Aeons of Hate handeln. Wer nun glaubt, weil die Truppe aus Griechenland ist frönt man dem ausgeprägten Sound von Rotting Christ, Septicflesh und Konsorten der irrt. Die Jungs aus Thessaloniki sind von einer durchaus rohen Kerbe geschnitzt. Durch die Bank frönt man alten Traditionen und agiert manches mal etwas Mortification lastig. Das macht einen doch eher dominanten Old School Sound aus, welcher auch nicht von der Hand zu weißen ist.

Die mehrheitlich auch so veranschlagten Songs dröhnen mächtig und aufgrund der schroffen Produktion klingt das Ganze richtig ungeschliffen. Macht aber nicht unbedingt einen faden Sound aus, denn wie eine Garagenband wird nicht agiert. Man hat seine ungeschliffenen Ecken und Kanten und das passt zu diesen aussortierten Songs wie die Faust aufs Auge.

Während viele andere Kollegen das versuchen aufzufangen und dabei sehr unausgegoren oder gar abgehalftert klingen, vermögen diese Griechen hier ein anderes Vorstellungsbild zu bieten. Sicherlich nur für eingefleischte Old School Fans, doch diese kommen dabei vollends auf ihre Kosten. Gesanglich legt man dabei eine Note vor, welche mich etwas an Jeff Walker von Carcass erinnert. Somit gut aussortiert und mit einer besonderen Duftmarke versehen. Denn obwohl man einer Genremischung frönt klingt man nicht tausendmal gehört oder gar als Hommage von irgendwem. Somit viel Eigenständigkeit und dass ist in diesem Genregemisch doch etwas schwerer. Sicherlich gibt es hier und da kleine Verweise, aber im Großen und Ganzen machen die Griechen hier ihr eigenes Ding und das klingt, obwohl man sehr roh zur Sache geht, durch die Bank gut.

Fazit: Roher und geschliffener Black/Thrash/Death Metal, mit einer guten Brise Old School. Viel Eigenständigkeit wird hier zu Protokoll gebracht.

Tracklist:

01. Sands of Deception 03:31
02. Solemn 04:25
03. Aeons of Hate 04:48
04. Collapse 05:01
05. Means to an End 05:40
06. Plague of Iron 03:28
07. Dark Words 03:25
08. Pale Death 02:07

Besetzung:

Nick (voc & bass)
Stamatis (drums)
Aris (guit)

Internet:

Aeons of Hate @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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