Band: Aggressor
Titel: Death Follows Me
Label: Selfreleased
VÖ: 2013
Genre: Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Aufgrund meiner engen Zusammenarbeit mit der polnischen Armee und vielen Kameraden, welche auch Metal hören, habe ich mich immer intensiver mit der Metalgeschichte aus Polen beschäftigt. Das hier und da auch mal das Wort Aggressor gefallen war mir erst bewusst als ihr Album „Death Follows Me“ in meinem Briefkasten gelandet ist. Die Truppe existiert seit 1988 und praktiziert, wie sollte es auch anders sein Old School Death Metal, mit vielen rohen Ecken und Kanten. Der Deathstahl aus der Feder dieser Truppe ist sicherlich sehr leicht auf der Landkarte einzustufen, denn und davor können sich die polnischen Bands nicht verwehren, sie sind wie Pilze aus dem Erdboden geschlüpft und haben sich allesamt angesteckt. Nun wie angesteckt, wenn die Truppe bereits seit 1988 existiert. Keine Frage, der Old School steht bei ihnen ganz klar im Vordergrund und somit ist auch die Fraktion dieser Genreleibhaber gefragt, dennoch können auch jene hier fündig werden, welche einfach auf druckvolle Blast Beats und diabolische Unterwanderungen stehen. Vader, wie auch Behemoth kommen hier in Erinnerung, haben aber im Falle von Aggressor nur wenig mit ihnen zu tun. Lediglich bei einigen Parts und Blast Beats kann man Parallelen feststellen. Somit ist den Jungs aus Słupsk ein guter Schlag gelungen, denn die Unterwanderung und das jonglieren aus den Bereichen Black Metal, Death Metal ist wunderbar in Szene gesetzt worden. Aufgrund ihrer stilistischen Spielweise hat man und obwohl man auf eine satte Produktion nichts am Old School Charme auf der Strecke gelassen. Eher im Gegenteil man weiß wie Old School Death/Black Metal heutzutage klingen muss. Somit lässt man den Spirit auf eine ganz andere Art und Weise hochleben und das lobe ich mir. Während viele Labels auf Re-Releases bauen, sollten sie mal solche Bands unter Vertrag nehmen, wie eben im Falle von Aggressor. Diese bringen nicht irgendwelche B-Seiten und Wiederveröffentlichungen raus, nein sie offerieren uns einen ganz neuen Weg den Old School neues Leben einzuverleiben.

Fazit: Für den Old Schooler des Black und Death Metal das um und auf, denn hier gibt es viel zu entdecken. Macht Laune auf mehr und klingt herrlich erfrischend.

Tracklist:

01. The Abyss of Soul
02. LSD
03. Nightmare
04. God’s Hand
05. The Mystery of the Universe
06. Death Follows Me
07. Murderer
08. Jihad

Besetzung:

Robert „Nasty“ Kaczmarek (voc & bass)
Stasiu „Menel“ Jocz (guit)
Daniel „Hacel“ Szymanowicz (guit)
Piotrek „Zwierzak“ Owerko (drums)

Internet:

Aggressor Website

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Aggressor @ MySpace

Aggressor @ Last FM

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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