AKERCOCKE – Renaissance In Extremis

Band: AKERCOCKE
Titel: Renaissance In Extremis
Label: Peaceville Records
VÖ: 25.08.17
Genre: Progressive Black/Death Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

AKERCOCKE-Renaissance-In-Extremis-album-artworkAKERCOCKE eine Progressive Black/Death Metal der technischen Extreme. Keine andere Band hatte demgemäß viele Nachwuchskapellen mit ihrem Sound beeinflusst, wie es die Briten vermochten. Nun seit dem letzten Release sind, sage und schreibe 10 Jahre vergangen und endlich gibt es abermals ein Lebenszeichen dieser Jungs aus London. „Renaissance In Extremis“ nennt sich das neueste Machwerk und wer die Truppe seit ihrer Gründung mitverfolgt hat, kann sich sicher sein, dass man erneut alle Register zieht, um willig der Klientel, dass zu bieten, was man von ihnen erwartet. Technisch auf einem Höchstlevel, dass man platt dasitzt und staunt. Vergleichbares? Gibt es nicht wirklich, da die Truppe seit ihrer Gründung 1997 den Progressive Black/Death Metal mit forciert hat und viel Eigenständigkeit in den Vordergrund geschoben hat!

Mit dem neuesten Werk zeugen die Herrschaften von der Insel, warum sie einen dermaßen hohen technischen Status haben. Persönlich bin ich sicherlich nicht der totale Verehrer von solchen Unterfangen, jedoch macht dies aus der Feder der Briten ansprechend viel Sinn. Des Weiteren unterbreitet man eine Fusion, welche fürwahr technisch ausgelagert ist, man sich im Gegensatz dazu nicht zusehends im exzessiven Universum verirrt, oder gar in die zu komplexe Spirale geraten ist. Folglich einfühlsam? Nun nicht wahrhaftig, wohingegen verhält es sich mit den Jungs von AKERCOCKE mit einer Speise oder Getränk, welches viele Wirkungen hat. Salmiakki wäre hier beispielsweise ein guter Vergleich. Wie dieses seltsame Getränk der Finnen unterbreiten die Briten ihre Musik mit einer ähnlichen Wirkung. Mal süß, mal sauer, mal total bitter und dies im fetzigen Wechsel.

Abermals wird sich der Leser fragen, ja dann ist das doch zu wild und unausgegoren. Nein ist es nicht, denn die Wirkung, welche die Briten mit ihrer Art der Musik aus dem harten Bereich erzielen ist was ganz Besonderes. Die Fusion ist harmonisch und desgleichen zeugen die Überleitungen von einer homogenen Art und Weise. Die perfekt abgestimmte Spielwiese ist freiweg unglaublich und man kann sich kaum satt hören vor so viel Perfektion im Sound. Dass die Jungs wahre Künstler sind und ihre Musik einfach im gesamten gesehen ein klangliches Kunstwerk ist, übertrifft nicht bloß die Erwartungen, welche meine Wenigkeit an die Band gestellt hat, nein, sie werden sogar übertroffen.

Es liegt in der Natur von AKERCOCKE kapriziöser zu klingen und für das liebt man diesen Act widerspruchslos, wenn es um ihre persönliche Darbietung der Extreme im Härtebereich geht. Kleiner übergreifende Atmosphären werden eingebettet, bevor man diesen Versuch aufgibt und sich mit massiver Härte dem aggressiven Death Metal hingibt. Stets mit dem Ideenreichtum, welches bei den Briten wohl keine Grenzen zu kennen gibt.

„Renaissance In Extremis“ übertrifft alle Erwartungen und dass selbst nach zehn Jahren der Abwesenheit dieser Band. Ein kleines das man nicht nur wohlwollend aufnimmt, spätestens nach dem zweiten Track ist man im Klanguniversum dieser Band gefangen.

Fazit: Wer von einem perfekt abgestimmten sonderbaren Death Metal fasziniert ist, der muss sich dieses Teil reinziehen und dies bis zum Umfallen!

Tracklist:

01. Disappear 07:02
02. Unbound by Sin 04:25
03. Insentience 04:57
04. First to Leave the Funeral 06:24
05. Familiar Ghosts 07:17
06. A Final Glance Back Before Departing 06:23
07. One Chapter Closing for Another to Begin 04:10
08. Inner Sanctum 04:13
09. A Particularly Cold September 09:25

Besetzung:

Jason Mendonca (voc & guit)
David Gray (drums)
Paul Scanlan (guit)
Nathanael Underwood (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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