Armory – Empyrean Realms (CD Review)

Band: Armory
Titel: Empyrean Realms
Label: Metavania Music
VÖ: 2013
Genre: Power Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Es gibt sie noch, jene Power Metal Bands, welche auf die traditionelle Schiene bauen, aber nicht klingen als wären sie abgenutzt. Armory sind eine davon, bereits mit „The Dawn of Enlightenment“ konnte man mich ordentlich in den Bann ziehen. Sechs Jahre hat es nun gebraucht den nächsten Rundling raus zu bringen und diesen legt man mit „Empyrean Realms“ vor. Edguy der Frühtage ist immer noch ein fester Bestandteil im Konzept bei der Truppe und auch Helloween, wie auch Hammerfall mögen hier durchaus legitim als Parallelen genannt werden. Fakt ist aber auch, dass die Truppe nicht wie eine billige Kopie klingt, nein eher im Gegenteil, die Formation serviert uns mit dem neuesten Langeisen einen brillanten Nachleger, welcher für den geneigten Power Metal Fan und den genannten Einflussbands ein Pflichtkauf ist. Man braucht sicherlich ein auslangen, was satte Melodien und einige Dudeleien betrifft, doch die Truppe serviert uns dies nicht wie eine schlappe Nacheiferer Partie, im Gegenteil, die Linien wurden gut umgesetzt und somit nervt man auch nicht mit einem Gebälk an triefenden Kitschmelodien. Auch die Rhythmik ballert daher wie eine Maschinengewehrsalve nach der anderen und diese stecken einfach an, seine Rübe bis zum infernalen Exzess zu schütteln. Die Mischung macht es eben aus und hier wird ein Gebräu aus 80er und 90er Trademarks geboten und selbige wurden mit einer Tinktur versehen, sodass man durchaus von einer erfrischenden Injektion sprechen kann. Faszinierende Schlüsselpositionen in Sachen Wechselspiel und leichteren Komplexitäten wurden gesetzt und diese erweitern den Sound bei den Jungs von Armory ungemein. Der gediegene Einsatz von Akzenten seitens Synthesizer und Bombastschüben wurde ebenfalls sehr einfallsreich vorgelegt und dies ist ein weiterer sehr lobenswerter Beigeschmack, welcher die Jungs meiner Meinung nach in diesem Bereich nach oben hievt. Ob nun modern oder up to date, ist ja wirklich egal, allerdings kommt es immer darauf an, wie man dies umsetzt und wofür man steht. Die Amis bieten eine sehr einfallsreiche Umsetzung und tendieren an die obere Spitze. Jetzt kommt es nur mehr darauf an, wie die europäischen Power Metal Fans darauf reagieren. Dürfte aber nicht sonderlich schwer fallen, denn das was da aus den Boxen knallt ist einfach Hörambrosia für jeden Power Metaller oder Fan der genannten eingangs erwähnten Bands. Der galoppieren Power Metal und superbe Tempowechsel finden ihren Weg in das Gehör des Power Freaks und werden ordentlich begeistern.

Fazit: Begeisterungswürdiger Power Metal aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Superbe Scheiblette, welche das Genrefanherz höher schlagen lässt. Alle Daumen hoch in Richtung Townsend, Massachusetts, die Jungs haben es wirklich geschafft hier einen drauf zu setzen.

Tracklist:

01. Eternal Mind 05:25
02. Dreamstate 05:21
03. Beyond the Horizon 06:52
04. Reflection Divine 05:29
05. Horologium 04:00
06. Elements of Creation 04:55
07. Inner Sanctum 04:56
08. Fate Seeker 06:21
09. Quest for the Fleece 07:00

Besetzung:

Tom Preziosi (bass)
Joe Kurland (guit & drums)
Chad Fisher (guit)
Adam Kurland (voc)
Pete Rutcho (keys)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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