Band: Astral Doors
Titel: Testament of Rock
Label: Metalville
VÖ: 2010
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Wer Astral Doors nicht kennt, für den dürfte diese Best Off Scheibe genau das Richtige sein um in den Genuss dieser Jünger von Ronnie James Dio (egal in welcher Kapelle der Gesangsgott mitgearbeitet hat) zu kommen. Nur dem Ronnie James Dio Lager würde ich dennoch diese Truppe nicht ganz allein zuordnen. Auch gewisse Ähnlichkeiten zu Axel Rudi Pell bzw. Black Sabbath mit Tony Martin waren in der Vergangenheit auszumachen. Dennoch huldigte man eben dem leider viel zu früh verstorbenen Gesangsgott mit mehr Augenmerk.

Mit einer breiten Auswahl aus der ganzen, prägenden Ära Astral Doors wird hier aufgewartet und man spiegelt hier ein Bild wieder, welches die Truppe nach all den Jahren bekannt gemacht hat.

Zwischen Melodie und steiferer, rockiger Härte werden ordentliche Geschütze auf aufgefahren. Hymen treffen immer wieder auf gefühlvolle Tracks der Truppe. Die Aneinanderreihung wurde klug gewählt und auch die gleichmäßige Verteilung der Songs von den einzelnen Outputs.

Auch gewisse Einflüsse aus dem schwerfälligen Black Sabbath „Black Rain“ Bereich bzw. hymnischere Rainbow Songs wie „Cloudbreaker“ und „Bride Of Christ“ haben es ins Best Off geschafft und das macht dieses Album sehr wechselhaft.

Klanglich ist alles im Lot, man fragt sich allerdings immer wieder welchen Sinn Best Off Scheiben machen. Tja langjährigen Fans rate ich vom Kauf ab, denn bei diesen wird sich sowieso die komplette Discographie im Regal befinden. Wer die Truppe nicht kennt kann sich durchaus Geschmack holen, denn durch die komplette Discographie hat man vereinzelt die Tracks rauf gepackt.

Sogar ein unveröffentlichter Song „Victory“ wurde drauf gepackt. Ob dieser Zug, das sich eben langjährige Fans diesen Silberling zulegen wage ich aber stark zu bezweifeln.

Fazit: Die Anschaffung sollten sich nur Musikliebhaber überlegen die bis dato noch nicht das Vergnügen mit der Mannschaft hatten. Quereinsteiger also, altbewährten Verehrern empfehle ich eher sich die Zeit bis zum nächsten regulären Album mit der bereits im Besitz befindlichen Discographie zu vertreiben.

Testament
01. Cloudbreaker
02. Time to Rock
03. Of the Son and the Father
04. Black Rain
05. Power & the Glory
06. Bride of Christ
07. New Revelation
08. Slay the Dragon
09. London Caves
10. Evil is Forever
11. Lionheart
12. Quisling
13. Testament of Rock
14. Victory

Besetzung
Nils Patrik Johansson (voc)
Joachim Nordlund (guit)
Joakim Roberg (organ)
Ulf Lagerstroem (bass)
Johan Lindstedt (drums)

Internet
Astral Doors Official Homepage
Astral Doors @ Myspace

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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