Band: Avatarium
Titel: Hurricanes And Halos
Label: Nuclear Blast
VÖ: 26.05.2017
Genre: Doom/Hardrock
Bewertung: 4/5
Written By: Lex

Avatarium - Hurricanes And Halos album artwork, Avatarium - Hurricanes And Halos album cover, Avatarium - Hurricanes And Halos cover artwork, Avatarium - Hurricanes And Halos cd coverNach dem schlicht „Avatarium“ betitelten Debut hatte ich das Projekt von Leif Edling aus den Augen verloren, das ich damals so in etwa als Candlemass-Variante mit weiblichem Gesang wahrgenommen hatte. Ganz interessant, aber es fehlte mir der rechte Anreiz, um die Songs auf Dauerrotation laufen zu lassen. Das Folgewerk wurde ignoriert – und vielleicht zu Unrecht?

Denn jetzt plötzlich peitschen mir bei „Hurricanes And Halos“ gleich vier erstklassige Übernummern im Vintage-Doom-Hardrock-Gewand entgegen. Erst mit dem gutklassigen, aber nicht ganz so zwingenden Rocker „The Sky At The Bottom Of The Sea“ flaut der Höhenflug wieder etwas ab. Mit dem eher nett-belanglosen „When Breath Turns To Air“ und dem langgezogenen „A Kiss (From The End Of The World)“ setzt man dann rapide zur vorzeitigen Landung an. Über das sinn- und reizlose Outro-Gefiedel „Hurrcanes and Halos“ schweige ich mich einfach mal aus.

Unterm Strich beeindruckt „Hurricanes And Halos“ mit vier echt fetten Weltklassenummern hintereinander. Track 5 ist nur noch gut, alles danach schindet lediglich Spielzeit. Der genannte Einstieg ist allerdings dermaßen stark, dass dennoch ein äußerst guter Nachgeschmack bleibt.

Ich gebe dem Album  knappe 4 Punkte, in der Hoffnung dass Avatarium die reichlich vorhandenen Stärken in der Zukunft über ein ganzes Album hinweg dermaßen meisterhaft bündeln.

Tracklist:

01. Into The Fire – Into The Storm
02. The Starless Sleep
03. Road To Jerusalem
04. Medusa Child
05. The Sky At The Bottom Of The Sea
06. When Breath Turns To Air
07. A Kiss (From The End Of The World)
08. Hurricanes And Halos

Besetzung:

Jennie-Ann Smith (vocals)
Marcus Jidell (guitar)
Lars Sköld (drums)
Mats Rydström (bass)
Rickard Nilsson (organ)

Internet:

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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