Band: Babymetal
Titel: Metal Resistance
Label: EarMusic
Genre: Metal
VÖ: 01.04.16
Bewertung: 0/5
Written by: Robert

Japanische, gepushte Hupfdohlen, welche aussehen als wären sie einem Manga entschlüpft. Keine lange Frage, sondern jeder weiß sofort um was es bzw. wen es hier geht. Um die Damen von Babymetal. Bevor Kollege Daniel sein Haus verwüstet nach der letzten Rezension, habe ich mal einen Blick auf das neue Werk dieser Japanerinnen geworfen, man will ja keine Verwüstung im Hause Gumtow herbeibeschwören. Die Masse der Kollegen berichtet ja immer überschwänglich über die Damen, nun ja persönlich bin ich da etwas anderer Meinung. Viele gute Aushängeschilder gibt es da aus Japan, allen voran wären hier Concerto Moon, Loudness und X-Japan ein Aushängeschild um nur einige zu nennen.

Babymetal und so leid es mir tut, gehören definitiv nicht zum Ponton der Metal Kultbands aus dem Land der untergehenden Sonne. Was zu hören ist, ist Flitzepower Metal, welcher klingt wie wenn man eine Platte von Dragonforce zu schnell abspielt. Meinetwegen, musikalisch gibt es ein Gemisch eben aus Dragonforce, wäre durchaus interessant, wenn es nicht so billig nacheiernd wäre. Über Dragonforce wurde damals geschimpft und diesen Japanerinnen weil sie süß mit Knopfäuglein einen anschauen sollen nun der Megaact sein. Also bitte ehrlich jetzt? Wir hatten schon einige Diskussionen bei uns und waren uns über die Genrearten alle einig, von Kult oder dergleichen sind diese Manga Ladys Universen entfernt.

Es reicht heutzutage vielleicht im Pop Business das hübsche Damen herumhüpfen als käme hinten was raus, muss dies aber auch im Metal so sein? Man könnte echt über gewisse Sachen hinweg sehen, denn die Musiker oder Computer, wie man das auch immer sehen will kommen an sich ja doch recht passabel raus, wenn auch eben wie eine Kopie von den genannten Briten. Gehört hat man aber den Power oder oftmals sehr Industrial-Groove abgeformten Metal definitiv schon mehrmals, wenn nicht zum Saufuttern oft. Dazu einfach dieser unerträglich auf die Socken gehenden Gesang dieser Damen. Meine Kinder haben mich schon vor etlichen Jahren mit der Alvin und die Chipmunks goes Christmas CD bis zum Nervenzusammenbruch attackiert. Selbst Alvin und seine Brüder können noch besser singen als diese Damen. Mainstream im Metal schön und gut, muss man aber wirklich jeden Schwachsinn vermarkten, um den Metaller den letzten Cent aus der Tasche zu ziehen. Dann doch lieber den Alvin als Metalband vermarkten, das wäre definitiv niedlicher, als dieser gesangliche Erguss dieser Ladys.

Da lobe ich mir avantgardistische Bands wie X-Japan. Da konnte man sich über die Frisuren und Outfit mokieren was man wollte. Musikalisch war das Top, wenn auch immer mehr Mainstream lastig. Aber diese musikalische Vernichtung seitens Babymetal ist einfach ein Frevel an der Musik und den Bands aus dem Land der untergehenden Sonne, wenn die nicht schon mit dieser furchtbaren Formation untergegangen ist. Braucht man wahrlich eine Dragonforce Kopie mit Chipmunks Getriller. Ehrlich? Das müsst ihr, liebe Metalgemeinde entscheiden. Fakt ist aber, jeden Dreck muss man echt nicht mögen und das hier ist einfach eine psychologische Kriegswaffe sonst nichts. Lieber Alvin, kleiner Tipp, mach doch mal eine Metalplatte und geh mit den Babymetal auf Tour, leichter kann man einfach nicht die Metalgemeinde verarschen wie mit diesem Stumpfsinn.

Fazit: Will kein Szenebelehrer oder Bewahrer sein, auch bin ich für meinen schrägen Humor durchaus bekannt. Aber dieses auf LSD eingespielte Gewirr ist wohl ein Rest von Guantanamo Bay Kuba. Sorry aber das kann doch wirklich niemanden mehr reizen solch ein Gedöns und ist meiner Meinung nach eher ein Frevel an den vielen guten, alten Metalbands, wie auch die aufstrebenden Acts, die nicht aus der Konserve was via Computer einspielen, sondern EHRLICHE Musik machen. Alle Daumen runter!!!!

Tracklist:

01. Road Of Resistance
02. KARATE
03. Awadama Fever
04. YAVA!
05. Amore
06. Meta Taro
07. From Dusk Till Dawn
08. GJ!
09. Sis.Anger
10. No Rain, No Rainbow
11. Tales Of The Destinies
12. THE ONE

Besetzung:

Su-Metal (voc)
Yuimetal (voc)
Moametal (voc)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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