Band: BARBARIAN SWORDS
Titel: Worms
Label: Satanath Records
VÖ: 11.11.16
Genre: Black/Sludge/Doom Metal
Bewertung: 1/5
Written by: Robert

BARBARIAN SWORDS - Worms album artworkBarbarian Swords? Ah das klingt doch nach einer True Metal Kapelle. Möglicherweise sogar aus Deutschland oder den Staaten? Nein weit gefehlt, die Jungs kommen aus Spanien und frönen vielmehr einem Gemisch des Black Metal. Weiters ist man sehr Old School orientiert was den Schwarzwurzel Metal betrifft. Demgegenüber stehen leider die Klasse des Materials und die Produktion. Keine Frage, man will nur einer Handvoll Fans gefallen, zumindest scheint es so, trotzdem, muss man deswegen dermaßen Garagen lastig ins Rennen gehen? Die Ombres versuchen zu provozieren, wo es geht und servieren ein ausnehmend derbes Black Metal Gebräu. Auch vor etlichen Doom Inhalten schreckt man nicht zurück und das vereinen sie durchaus passabel.

Demgegenüber steht ewig schade abermals die Qualität an sich des Materials, denn dieses ist nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Es wird gegrunzt, geschrettert auf Deibel komm raus. Ohne irgendwelche Kompromisse knallt man ein 08/15 Black Metal Riff hervor und dies im Dauerfeuertakt. Teilweise sehe ich mich überdies in Verlegenheit geraten, dass die Jungs überhaupt kein musikalisches Können haben, zumindest ist das Zusammenspiel einfach eine Sache die man wohl nicht beherrscht. Viele Linien und Vibes klingen, als hätte man sie von erstklassigen Black Metal Kapellen aus dem Mistkübel geklaut.

Ungemütlich und nicht Massen gefallen schön und gut, gleichwohl solch ein Sammelsurium wie man es hier zu hören bekommt ist prunklos furchtbar. Klasse statt Masse heißt es oftmals, im Kontrast dazu, hier hört man keine Klasse, sondern vielmehr ein aneinanderreihen von Black und Doom Linien, wie man es in den letzten Jahren wesentlich innovativer gehört hat. Nur weil man wie eine x-beliebige Garagenband klingt, heißt dies nicht, dass man dementsprechend richtig True nach Underground Black Metal klingt. Genau hier gibt es nämlich etliche Schmankerl und die Spanier zählen eben nicht dazu. Eher im Gegenteil sie sind restlos, reinstes Kokolores und man sollte hierbei durchwegs die Zukunft überdenken. Keine veredelte Schwarzwurzelkunst, sondern flockig machender Urin, mehr nicht.

Fazit: Ideen und Ansätze wären durchwegs da, allerdings komme ich nicht drum herum dies als schier komplette Materialverschwendung zu titulieren.

Tracklist:

01. I’m Your Demise
02. Outcast Warlords
03. Pure Demonology
04. Christian Worms
05. Total Nihilism
06. The Last Virgin On The Earth, Sodomized
07. Carnivorous Pussy
08. Requiem
09. Ultrasado Bloodbath

Besetzung:

Von Päx (voc)
Voice of Noise (guit)
Steamroller (guit)
Panzer (bass)
Joe Beltza (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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