BLACK MOON CIRCLE – Psychedelic Spacelord

BLACK-MOON-CIRCLE-Psychedelic-Spacelord-album-cover

Band: BLACK MOON CIRCLE
Titel: Psychedelic Spacelord
Label: Crisping Glover Records
VÖ: 06/04/2018
Genre: Psychedelic Rock, Space Rock
Bewertung: 4/5

Die norwegischen und seit 2014 agierenden Spacerock Experten BLACK MOON CIRCLE sind nichts für schwache Gemüter. Die Jungs sind mir absolut ein Begriff und vorab wusste meine Wenigkeit, Finger weg von harten Sachen, denn sonst verliert sich der Hörer im Weltall dieser Spacerock Astronauten.

Dass die Jungs ihr Handwerk verstehen steht außer Frage! Für den neuesten Release „Psychedelic Spacelord“ braucht der experimentelle Soundliebhaber freilich sehr viel Zeit. Ein lockeres rein raushören geht aufgrund der langen Spielzeit des einzigen Tracks nicht. Nach vorne skippen oder gar eine Passage noch einmal zu hören, um sie zu verstehen ist unmöglich.

Somit ist diese Scheiblette eine Sache, bei dem der Hörer von Anfang an klar bei der Sache sein sollte. Zurücklehnen, verdunkeln und vollends die Anlage aufgedreht und dann ist es noch nicht gewiss, ob daneben der eingeschworenste Spacerock-Fan das versteht, was das norwegische Unikum hier aussagen will.

Regressiv ist die Steigerung im Konzept der Truppe zum Vorgängeralbum. Der neuste Silberling ist deutlich lockerer aufzunehmen, als das was meine Wenigkeit von diesem norwegischen Trupp bis dato kannte.

Die klangliche Raffinesse ist kein Psych-Genudel wie es der Leser aufgrund der Einleitung erwarten würde. Vielmehr zeugt die Band in einer in sich gesteigerten Einheit und leichter aufzunehmenden Soundfragmenten. Die deutlich locker veranschlagten Linien gehen leichter ins Gehör und dagegen hat der Trupp von fesselnden Elementen nichts verloren. Zeigt, dass es durchaus möglich ist, selbst im bekannten, exzessiven Soundsektor mit lockeren Einlagen und einer leichteren Soundkost für viel Furore zu sorgen.

Die spacig-psychedelische siebenundvierzig Minuten sollte der Hörer dennoch genießen, sofern er dem verspielten Sound hold ist. Für meinen Geschmack gut aufbereitet und nicht überstrapazierend ausgelegt macht das Album mächtig was her.

Fazit: Gute Variation im spacig-psychedelischen Soundsektor, welches gelungen und leichter aufzunehmend veranschlagt wurde.

Tracklist

01. Psychedelic Spacelord

Besetzung

Øyvin Engan (bass)
Vemund Engan (guitar)
Scott Heller (synthesizers)
Per Andreas Gulbrandsen (drums)
Magnus Kofoed (organ, mellotron, Rhodes organ)
Jonathan Segel (violin)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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