Band: Bring Me The Horizon
Titel: Sempiternal
Label: Sony Music
VÖ: 2013
Genre: Metalcore, Modern Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

Von der Insel kommen BRING ME THE HORIZON, eine Band die druckvolle Rockmusik mit dem harten Geist der Zeit kombiniert, sprich: Metal und Post-Core melodiös verbindet und damit nicht nur Tanzflächen der Rock-Clubs im Land füllt sondern inzwischen auch Konzerthallen zum Beben bringt.

Nachdem auch das 3.Album 2010 einschlug wie eine Bombe, ist es 2013 an der Zeit nachzulegen und heraus kam „Sempiternal“!

Mit dem Songmaterial präsentiert sich die Band aus meiner Sicht als gelungener Zwitter aus PARKWAY DRIVE & LINKIN PARK, ohne diese aber unbedingt kopieren zu müssen, denn das gehörte Songmaterial gehört zu dem stärksten, was die Band bis dato vorlegte.

Nötig hatte das Album die Schlammschlacht-Publicity mit Ex-Membern definitiv nicht, denn an allen (kantigen!) Ecken (davon sind viele auf dem Album vertreten) und Enden (leider auch viel zu schnell erfolgende!) wurde ordentlich geklotzt, um „Sempiternal“ so wütend klingen zu lassen, wie es derzeit bei mir durch die Hallen knallt. Als Manko wäre zu erwähnen, dass die schwer tätowierten Musiker (den Tattoos nach müssten die Burschen bereits über 50 sein und die Hälfte ihres Lebens in Sing Sing verbracht haben-Gut dass Tattoos nicht zum Lifestyle mutierten…), etwas mehr Originalität in die Gitarrenarbeit hätten legen können anstatt wie LINKIN PARK mehr auf harte bis fiese Synthies und Keys zu setzen. Aber man muss bei einem Major-Deal auch ein wenig den Richtlinien des Labels folgen und zusehen, dass man melodisch genug bleibt, um auch z.B. in der „BRAVO“ als Starschnitt erscheinen zu können….

Das heißt aber nicht, dass ich hier jetzt ´ne Teenieband reviewe, die bei meiner Tochter an der Wand hängt, sondern es sich immer noch um fetten Metal mit Core-Keule handelt.

Aber für Metal klingen die Gitarren etwas zu inspiritationslos, was aber die bereits erwähnten Keys sehr gut ausgleichen können.

Im direkten Vergleich zu den Vorgängern, wird auf „Sempiternal“ mehr clean gesungen, als gerülpsgrunzt, was viele Arrangements etwas poppiger wirken lässt, könnte der Nörgler jetzt sagen. Ich nenne es melodischer und dadurch auch bedeutend wettbewerbsfähiger, denn rülpsgrunzen tut inzwischen jede 2.Keller-Emo-Band und ist meiner Meinung auch etwas ausgelutscht.

Mein Resümee: Bockstarkes Album, welches nicht nur Genrefreunden gefallen wird sondern auch schwer Kurs auf die Modern Metal Gemeinde nimmt, die sich dem mal vorurteilslos nähern sollte!

Tracklist:

01. I Can Feel You In My Heart
02. The House Of Wolves
03. Empire
04. Sleepwalking
05. Go To Hell
06. Shadow Moses
07. And The Snakes Start To Sing
08. Seen It All Before
09. Anti-Vist
10. Crooked Young
11. Hospital For Souls

Besetzung:

Oliver Sykes (voc)
Lee Malia (guit)
Matthew Nicholls (drums)
Matt Kean (bass)
Jordan Fish (keys & programm)

Internet:

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