CALVERHINE – Join The Lamen

Band: CALVERHINE 
Titel: Join The Lamen
Label: Zoundr
VÖ: 03.02.18
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

calverhine-join-the-lamen-album-artworkAus dem Süden unserer Alpenrepublik kommen die Jungs von CALVERHINE und legen mit „Join The Lamen“ die Feuertaufe mit ihnen vor. Bis dato habe ich leider Gottes noch nicht einmal mit den Jungs zu tun gehabt. Die Jungs sind bemüht mit dem vorliegenden Silberling eine breite Facette und viele Variationen im Bereich des Melo-Death vorzulegen. Erinnert werde ich persönlich von vielen Death Metal Elementen an viele Bands a la Darkfall und The Morphean, welche ja schon auf dem Trittbrett nach oben und über die Grenzen hinaus sind. Ob hier die Villacher Truppe anschließen kann? Das breite Spektrum dürfte für das Schaffen und die Technik der Band sprechen. Obendrein sind die Carinthian Melo-Deather bemüht vieles unter Dach und Fach zu bringen. Besonders die ruppige Art und Weise lassen sie im Gegensatz zu anderen Kapellen des Genres mitreißender rüber kommen.

Das „Join The Lamen“ würde dennoch mit einer prächtigeren Produktion besser ins Gehör kommen. Es fehlen vereinzelt die druckvollen Zündeffekte. Bedeutet im Gegensatz dazu nicht, dass die Klangvariation der Kärntner lasch klingt. Meine Person will nur zum Ausdruck bringen, dass mit einem massiven Mastering ein unvergleichbarer Stil sowie die musikalischen Qualitäten dieser Band besser zu Protokoll gebracht worden wären. Die Band hat nämlich ein enormes Potenzial, das sie durchaus vorlegen können, mit dem von mir angemerkten Makel wäre das um Ecken eine sichere Sache gewesen.

Die anfänglichen Melodic Death Metal Fragmente werden mit leichten Samba Metal Einlagen verschmolzen, was eindringlich bei „Dead End“ seine Krönung findet. Das unterstreicht, den Einfallsreichtum der Jungs von CALVERHINE und dafür dürfen sie sich löblich selbst auf die Schultern klopfen. Es klingt nicht, wie es einige erwarten würde holprig, sondern gut vereint und das kommt dem mitreißenden, schmissigen Faktor besonders zu Gute.

Die schnellen Death-Kracher Elemente paart der Bandtross gut mit vielen Einlagen und Ergänzungen und somit erwartet die Metalszene hoffentlich alsbald eine heiße Nachfolge aus dem Süden unserer Alpenrepublik.

Fazit: Eine breite Facette bringen die Herrschaften von CALVERHINE gut zu Protokoll. Viele Ideensammlungen scheinen locker von der Hand in das Gehör zu gehen. Eine massivere Produktion und die Jungs sind auf der Überholspur.

Tracklist:

01. Join the Lament (01:09)
02. Lost Without a Trace (05:05)
03. Dead End (05:30)
04. Jacky D. (04:34)
05. Sickness (06:25)
06. Back Home (03:30)
07. The Last One (05:11)
08. Hold the Course (04:18)
09. Guardian (03:41)
10. Standing on the Roof (04:17)
11. Never Ride Alone (03:52)
12. Unspoken (02:09)

Besetzung:

Oliver Blasnig (voc)
Manuel Ulbing (guit & voc)
Stefan Mitsche (bass)
Stefan Siakala (drums)
Mario Zdiarsky (guit)
Alexander Steiner (percussion)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.