Centinex – Subconscious Lobotomy (v.II.MCMXCIX) (Reissue) (CD Review)

Band: Centinex 
Titel: Subconscious Lobotomy (v.II.MCMXCIX) (Reissue)
Label: Pulverised Records
VÖ: 2013
Genre: Death Metal
Bewertung: Ohne Bewertung
Written by: Robert

Ach herrje, schon wieder ein Reissuse eines alten Haudegen. Ist es wirklich notwendig immer wieder die alten Kamellen auszupacken und neu zu veröffentlichen. Würde echt nichts sagen, wenn es sich dabei um hervorragendes Material handeln würde und man es entweder mit Bonüssen oder mit einem deutlich besseren Sound verpasst. Die nächsten im Bunde sind nun Centinex, welche ihr in den 90ern veröffentlichtes Meisterwekr Subconscious Lobotomy (v.II.MCMXCIX) noch einmal neu veröffentlicht haben. Seien wir ehrlich, als das Material damals über die Ladentische ging war es schon nicht mehr sonderlich adrett. Auch hier konnte man nicht wirklich der Flut an Death Kapellen entgegen treten. Man kann hier von Pionierarbeit sprechen wie man will, braucht man dies wirklich heutzutage? Wohl kaum, ich würde sicher nichts sagen, wenn es Demos sind, welche man neu in Szene setzt und herkömmlich eh schon kaum zu kriegen sind oder waren. Auch hier muss man halt leider den Sammlern recht geben, wieso fiebrig mitsteigern und das Urmaterial sauteuer erstehen, wenn man es sowieso immer vor Weihnachten nachgeschmissen bekommt. Wie erwähnt das Material der Truppe ist nicht gut aber auch nicht schlecht und somit wäre hier wohl echt ein Fokus auf neue Bands oder neue Alben deutlich verständlicher, als ständig immer die ollen Sargnägel auszupacken und zum x-ten mal veröffentlichen. In der heutigen Zeit brauchen wir einfach mehr. Unter dem Motto neue Musik braucht das Land. Nur einfach ein altes Eisen dezent aufpolieren, mal schnell ein neues Coverartwork hingekritzelt und fertig soll der neueste Vorweihnachtsverkaufhit sein. Dies stößt mir nur sauer auf, denn es gäbe im Death/Thrash Bereich deutlich bessere, neuere Alben, die es eben gilt gehört zu werden. Die Musik von Centinex ist nicht mittelmäßig und da ändert auch eine neue Möbelpolitur nichts daran, klingt für meinen Teil eher nach Geld aus der Tasche ziehen. Die Machart der Stücke sind für den Old Schooler und für sonst niemanden, nur gibt es zick Bands welche über all die Jahre tolle Werke veröffentlicht haben, ihrem Stil treu geblieben sind und sich von solchen Hypes, wie eben sinnlosen Wiederveröffentlichungen überfahren sehen. Soundmäßig gibt man uns im Retrorückblick eine Hommage an Grave, Dismember und Konsorten und da ist auch der Knackpunkt, mit neuem Material würde man sicherlich mehr bieten können. Ich habe auch mal vor Jahren einen Einser bzw. Auszeichnungen bekommen interessiert das nun wen? Keinen richtig und so sind auch Reissues für mich von einem ähnlichen Beigeschmack, ob nun gute alte Hodan wie wir sagen oder weniger adrette Scheiben.

Fazit: Wer hier mitspielt sollte es tun, für meinen Teil mach ich das sicher nicht, denn zu viele Nachwuchskapellen mit deutlich mehr In und Output geben sich mühe neue Werke einzustanzen und müssen immer wieder gegen diese Flut an sinnlosen Neuveröffentlichungen ankämpfen.

Tracklist:

01. Blood on My Skin
02. Shadows Are Astray
03. Dreams of Death
04. Orgy in Flesh
05. End of Life
06. Bells of Misery
07. Inhuman Dissections of Souls
08. The Aspiration
09. Until Death Tear Us Apart
10. Apocalyptic Armageddon
11. Seeds of Evil
12. Everlasting Bloodshed

Besetzung:

Track 1 bis 9
Erik Håkansson (voc)
Andreas Evaldsson (guit)
Martin Schulman (bass & voc)
Joakim Gustavsson (drums)
Mattias Lamppu (drums)

Track 10 bis 12
Johan Jansson (voc)
Jonas Kjellgren (guit)
Kenneth Wiklund (guit)
Martin Schulman (bass & voc)
Kennet Englund (drums)

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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