Chontaraz – Speed The Bullet

Chontaraz-Speed-The-Bullet-album-cover

Band: Chontaraz
Titel: Speed The Bullet
Label: Saol/H’Art
Genre: Dark Metal
VÖ: 25/01/19
Bewertung: 4/5

CHONTARAZ aus Norwegen zelebrieren auf ihrem Werk „Speed The Bullet“ laut Labelinfo Dark Metal. Könnte der Rezensent folgendermaßen stehen lassen, allerdings kommen noch etliche Ingredienzien des klassischen Metal Sektors hinzu. Besonders Power Metal Allüren wurden reichlich mit Synth Ergänzungen und typischen Dark Metal Einlagen ergänzt und zu einem satten Soundbrei vermischt.

Was die Mischung betrifft haben die Jungs einen Weg gefunden, um selbst den Puristen des Power Metal für sich zu gewinnen. Ob dies gelingt? Das muss der Power Metallo Recke für sich ebenfalls entscheiden. Als Hinweis sei dagegen gesagt, mit Synth und Elektro Einlagen muss er rechnen. Macht dies nichts aus, so wird er locker ins Material der Norweger finden.

Generell finde ich die Arrrangierung zwischen Dark und Power Metal Elementen gelungen und kommt frisch ins Gehör. CHONTARAZ haben nicht die übliche Blaupause ausgepackt, sie haben viel Eigeninnovation ins Material fließen lassen. Genau deshalb klingen die Songs frisch und unverbraucht. Mal mehr, mal weniger mit Elektor und Industrial Einlagen versetzt kommen die Songs durch die Bank mit einem coolen Soundgefühl daher und donnern mit einem mächtigen Soundkleid.

Mit treibender Kraft voranschreitend haben die skandinavischen Metalrecken eine neuwertige Nische für sich entdeckt. Wenn es eine Revolution im Metalbusiness des Power Sektors gibt, dann könnte diese uneingeschränkt von dieser Band angeführt werden.

Mastermind, Namensgeber und Sänger der Band, CHONTARAZ, setzt mit seinem Gesang noch eines drauf. Mit viel Variation schlängelt er sich zwischen klarem Power Gesang, harschen Growls und melancholischen Stimmungslagen durchs Geschehen. Dies macht den in Tao-Tao Kriegsbemalung versehenen Fronter nicht schnell jemand nach.

Spiel und Farbenvielfalt sind vorherrschend und machen „Speed The Bullet“ zu einem heißen Eisen. Lediglich was das Drumming betrifft, muss meine Wenigkeit etwas meckern. Hierbei wäre eine gehörige Portion Wums deutlich dienlicher gewesen. Schmälert den Gesamteindruck nur einigermaßen, denn vorherrschend sind mächtig aufwirbelnde Melangsongs die amtlich brettern und eine gute Technik seitens der Wechseltechnik.

Fazit: Dark Metal der durch die Bank eine größere Fangemeinde im Metalbereich etlicher Sparten begeistern wird.

Tracklist

01. Blind
02. Speed The Bullet
03. Animalistic
04. Blue Skies Turn Black
05. Echoes
06. Ra Fa El

07. One
08. Inflict And Self Destruct
09. Fences
10. Cry
11. Kraakh

Besetzung

Chontaraz – vocals
Ahkon – guitar
Kraakh – guitar
Rhimm – bass
Naagh – drums

Internet
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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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