Band: Chronos Zero
Titel: Hollowlands – The Tears Path: Chapter One
Label: Bakerteam Records
VÖ: 22.01.15
Genre: Progressive Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Die italienischen Proggies von Chronos Zero haben mit ihrem Debüt vollends bei mir eingeschlagen. Selbstredend als die Promo zur Rezension ein geflattert ist, ob man da nachlegen oder das Level halten konnte. Bin da doch eben in den letzten Monaten sehr skeptisch geworden, da es viele Bands gab, welche vollends überzeugen konnten und mit dem Nachfolgewerk nicht mal in die Nähe des Vorgängers ran gekommen sind.

Fakt ist bei den Italienern der berüchtigte Dunkelsound ist abermals mit von der Partie und das verlieh bzw. verleiht nach wie vor den Songs seinen besonderen Reiz. Die Spielereien zwischen Gothic, Symphonic Power Metal und dem kernigen, groovige Progressive Bestandteil sind ein Garant für eine spannend-fesselnde Unterhaltung und das macht das Erscheinungsbild einfach aus. Man hat nichts verlernt und ging wieder sehr sinnvoll ans Songwriting, was eben das Endergebnis neuerlich sehr hochtechnisch, aber doch gut aufnehmbar macht. Die Gesänge zwischen Melodic Metal, tiefen Growls und Shouts, als auch den lieblich-weiblichen Einsätzen sind gut ausgeklügelt und setzen dem Ganzen durchaus die Krone auf.

Mehr als gelungene Arrangements, satte Grooves und superbe Melodic Hooklines sind einfach schön anzuhören und dabei noch die gewaltigen Gesänge da kniet man vor Freude nieder und die Italiener unterstreichen ihr Können, mit welchem man schon beim Debüt auf breiter Front überzeugen konnte.

Es mag sicherlich so sein, dass es in diesem Bereich sehr viele Bands gibt, aber Chronos Zero gehören meiner Meinung nach zur Creme de la Creme. Dies liegt auch an dem guten Mischsound zwischen traditionellen Ansätzen und gut eingesetzten Modern Fragmenten. So klingt man nicht altbacken und sich anbiedernd. Freilich könnte man sie als Jünger von Symphony X bezeichnen, was wohl auch den Clear Gesängen des Fronters liegt. Aber im Großen und Ganzen gibt es nicht so viele Parallelen und man zeigt einfach eine sehr gut ausgeklügelte eigene Innovation.

Hier wird eben zwar viel Verspieltheit gezeigt und auch vor dem richtigen Schritt und kleineren Experimenten schreckt man nicht zurück und das macht einfach den tollen Sound dieser Formation aus. Man zeigt viel frische Spieltechniken ziert sich aber auch nicht dies leichter aufnehmbar zusammenzufügen. Somit ist einmal mehr ein knackiger Output entstanden und man kann den Italienern zu ihrem Zweitwerk nur gratulieren.

Fazit: Weiterhin scheinen die Herrschaften von Chronos Zero nichts verlernt zu haben. Gegenüber dem Debüt wird das Level gehalten bzw. gibt es hier und da sogar kleinere Steigerungen.

Tracklist:

01. The Compression of Time
02. Fracture
03. Shattered
04. On the Tears of Path
05. Who Are You? (A Shape of Nothingness)
06. Who Am I? (Overcame by Blackwater Rain)
07. Ruins of the Memories of Fear
08. Phalanx of Madness
09. Oblivion Pt. 1 – The Underworld
10. Oblivion Pt. 2 – The Trial of Maat
11. Oblivion Pt. 3 – The Harp
12. The Fall of the Balance
13. Near the Nightmare
14. From Chaos to Chaos

Besetzung:

Edoardo Velli (drums)
Giuseppe Rinaldi (keys)
Manuel Guerrieri (voc)
Margherita Leardini (voc)
Federico Dapporto (bass)
Enrico Zavatta (guit, piano & keys)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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