Band: Corprophemia
Titel: Abhorrogenesis
Label: CDN Records
VÖ: 11. März 2016
Genre: Brutal Death Metal
Bewertung: 2/5
Written by: Lazer

Nach siebenjähriger Pause melden sich die Jungs von Corprophemia aus Kanada mit neuer Besetzung zurück. „Abhorrgenesis“ heißt ihr neuester Streich und soll so richtig unter die Haut gehen.

Nach einem eher kurzen Gastspiel von 2006 bis 2008 kehren die Kanadischen Brutal Death /Slam Metaler von Corprophemia mit ihrem 11-Tracker zurück auf die Bühnen des Underground. Eines vorweg – ein Mega-Knaller wurde „Abhorrogenesis“ aber leider bei weitem nicht.

Die Tracks sind durchwegs gut bestückt mit allen guten Eigenschaften die dieses Genre mit sich bringt, jedoch wurde die Mixtur an manchen Stellen weitaus übertrieben und an manchen Stellen eben zu wenig ausgefeilt.

Matt Kelly am Mikrofon ist fast schon eine Grindmaschine. Jedoch wirkt seine Intonierung spätestens nach dem Dritten Song langweilig. Er schafft es leider nicht, Abwechslung in dieses ohnehin schon sehr düstere Material zu bringen. Viel zu monoton klingen seine Vocals.

Die Mannen an den Instrumenten geben auf „Abhorrogeneses“ wirklich alles und gehen teilweise wirklich an die Grenzen der Gerätschaften. Hilft aber alles nichts, wenn das Songwriting diverse Lücken hat. Viel zu oft werden die Spielflüsse durch unnötige, künstlich eingespielte Sequenzen unterbrochen.

Mein Fazit: Nach der Wiederbelebung im Jahre 2015 hätten die Kanadier lieber doch noch ein wenig zugewartet mit dem Output eines neuen Albums. Es fehlt die Abwechslung und die Individualität. Was man auf jeden Fall vermisst, sind Slam-Parts oder Phasen zum abgehen und moshen/pogen/whatever, um so richtig die Sau raus zu lassen. Schade.

Tracklist:

01. The Descent
02. Coalesce The Human Condition
03. Palace Of Pine
04. Hour Of The Witch
05. …And Consumes Us All
06. An Offering To The Ancient Ones
07. Abhorrogenesis
08. DIvine Creation
09. An Ode To Kingdoms Cold
10. Supreme Dark Covenant
11. I Am Free

Besetzung:

Matt Kelly – Vocals
Granky D’Alimonte – Guitars
Mat Lemmon – Guitars
Jason Longo – Drums

Internet:

Corprophemia @ Facebook

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