Band: Covered Call 
Titel: Money Never Sleeps
Label: Blistering Records
VÖ: 2009
Genre: Melodic Hardrock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Thomas Vikstöm ist ein Ausnahmesänger Par Excellence und hat schon so manches Album mit seinem Gesang verschönert. Nach Therion, Stormwind, Candlemess und vielen mehr hat er sich zusammen mit Ronny Svanströmer (drums), Thomas Vikström (voc), Joel Carlsson (guit), Thomas Thullin (bass) und Morgan Rosenquist (guit) zusammen getan. Die Formation nennt sich Covered Call und zelebriert warmherzigen, modernen Rock in einer großen Vielfalt wie man in selten erlebt hat. Das Album nennt sich „Money Never Sleeps“ und ist via Blistering Records erschienen.

Recht beschaulich wird das Machwerk mit „All Because of Me“ eingeläutet. Sanfte Gesänge des Ausnahmefronters werden von sehr ruhigen Rockklängen begleitet, welche nur an und ab durch flottere Ausbrecher unterbrochen werden. Mit Sirenengeheul wird nun der Nachfolgetrack „Til‘ The End“ eröffnet. Um Zacken wird hier flotter gerockt was das Zeug hergibt. Man schwelgt auch weiterhin stolz die Rockbrust und man blickt auch hier etwas über den Ozean nach Amerika. So hat man etliche Eckpfeiler zu amerikanischen Rockkapellen aus den alten Tagen gesetzt. Die Seitenhexer zelebrieren ein ordentliches Rockprogramm in allen Farben und Facetten die einen zum Abshaken einladen. „Shine“ wird durch einen Chorrefrain begonnen und vom Tempo her verbleibt man eher im Mittemporockgefilde. Somit hat man wieder was zum Schunkeln was durchaus sehr nett geworden ist. Auch der Amerikafaktor kommt ein weiteres Mal zum Tragen. Dennoch wird hier immer mehr in die sanftere Ecke gerückt. „Never Again“ holt einen da aber wieder schnellstens raus, denn hier wird wieder temporeicher gerockt, auch wenn man kurze Midtempohalte einlegt, bevor wieder flotter musiziert. Mit sanften, klassischen Klavierklängen zu Beginn wird nun „Anything You Want“ nachgeschoben. Der Verdacht dass man nun in eine balladeske Ecke gedrückt wird bestätigt sich und auch in dieser machen die Burschen eine recht gute Figur. Viel Spielraum für den entspannten Genuss wird hier eingeräumt und den sollte man vollends genießen. Genug gerastet denn mit „I Wanna Be Free“ wird wieder schön das Haus gerockt und das mit einer sehr rotzigen Schlagseite. Flotte Klänge wehen uns hier um die Ohren die zum Abshaken bestens geeignet sind und nur durch sanftere Seitendrifter unterbrochen werden. „Nothing at All“ ist ein sehr fröhlich, rockendes Stück in all seinen Facetten und erinnert an so manchen Streich von Bonfire und Konsorten. Dennoch auch hier werden kürzere, ruhigere Zwischenstopps eingeschlagen, bevor man wieder temporeicher rockt. Der gleichnamige Titeltrack „Money Never Sleeps“ steht an achter Stelle und wird mit einer sehr erdigen Gitarreneinleitung eröffnet. Diesen Faktor macht man sich auch weiterhin zu Nutze und klingt dadurch sehr Southern Rock lastig. Kommt recht gut rüber und das übrige machen die sehr fröhlichen Refrainchöre. „What About Us“ schließt sich seinem Vorgänger an und viele Eckpfeiler sind hier gesteckt worden. Auch wenn man jetzt des Öfteren kurze, beschaulichere Breaks einlegt hat, bevor wieder ordentlich gerockt wird. „Let’s Make it Real“ heißt nun der Rausschmeißer. Zwar wird etwas flotter begonnen, jedoch begibt man sich unvermindert in Midtempogefilde auf in denen man uns noch mal vollends verwöhnt.

Fazit: Mag jetzt nicht unbedingt das modernste sein was es in den letzten Tagen gab, aber für alte Rockhasen ist dieses Album ein weiterer Platz in der Sammlung allemal wert. Wer auf Bonfire und Co steht kann hier blind zugreifen.

Tracklist:

01. All Because of Me
02. Til‘ The End
03. Shine
04. Never Again
05. Anything You Want
06. I Wanna Be Free
07. Nothing at All
08. Money Never Sleeps
09. What About Us
10. Let’s Make it Real

Besetzung:

Ronny Svanströmer (drums)
Thomas Vikström (voc)
Joel Carlsson (guit)
Thomas Thullin (bass)
Morgan Rosenquist (guit)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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