Band: Death Destruction
Titel: II
Label: Gain Music
VÖ: 2014
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Was als Eintagsfliege von vielen abgetan wurde, wird nun von den Schweden Death Destruction mit dem Nachfolgewerk „II“ entkräftet. Klang man noch beim Debütwerk merklich schwedischer, so kehrt man den Roots des eigenen Land jetzt dominant den Rücken. Es steht sicherlich außer Frage dass schon der Vorreiter sehr nach Amerika klang, doch mit dem neuen Album ist man hier noch stärker verwurzelt. Die gelungene Wiederaufnahme des peitschenden Groove Sounds und an und ab das Durchblitzen typischer Rocklinien, mit mehrheitlichem Southern Charakter blasen einem komplett die Sicherungen raus. Einfach eine gelungene Melange die mit viel Ansteckungsgefahr auf einen Silberling gebannt wurde. Haben die großen Bands aus dem Land jenseits des Ozeans auch bei uns einen sehr hohen Status, so können die Schweden ebenfalls davon zehren. Die fluffigen Einfädelungen a la Texas Hippie Coalition, Pantera und eben Five Finger Death Punch mögen vielleicht nicht mehr allzu originell sein, allerdings kommt der erfrischende Klang dieser Truppe nicht minder gut zum Tragen. Die Vermengung mit klitzekleinen Clear Sounds, als auch Gesängen ist nicht überheblich und auch das dazu mitgelieferte gute, gleichberechtige Ausmaß machen die Stücke sehr gut ausgestattet. Könnte man vielleicht meinen die Jungs packen hier zu viel rein. Keinesfalls, denn mit einem ausgewogenen Maß und Ziel ist die Mixtur brandgefährlich und zündet amtlich. Nicht zu solide und auch nicht zu technischer ausufernd sollte es dann noch klingen, dann wäre es perfekt oder? Tut es und so bleibt man einfach staunend vorm Player sitzen bis die Tracks an sich hier bis tief unter die Haut gelangen und einen komplett anstecken. Solche gut sortierte Groove Sounds sind einfach grenzgenial und diese wissen einfach zu begeistern.

Fazit: Grandios, was die Schweden hier als Nachfolgewerk eingestanzt haben. Sehr gute Mischung, geile Roots aus dem amerikanischen Metalsektor, Ansteckungsgefahr groß SUPERGEIL.

Tracklist:

01. Divine Justice
02. Dead Pilot.
03. Money, Blood, Crucifixus
04. Towards The Light
05. I Am The Plague
06. Set The Sail
07. Give It A Try
08. False Flag
09. I Promised You Nothing
10. Taste The Mud
11. A Shelter From Harm
12. Epilogue
13. Insane Stays Sane
14. Moscow Morning
15. Die Tomorrow

Besetzung:

Tony JJ (voc)
Henrik Danhage (guit)
Fredrik Larsson (bass)
Jonas Ekdahl (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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