Band: Death Wolf
Titel: III Östergotland
Label: Century Media
VÖ: 2014
Genre: Black/Heavy Metal/ Punk
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

Lang ist´s her, da hat es sich Marduk-Basser Morgan mit dem Projekt THE DEVILS WHOREHOUSE gegönnt, einmal etwas anderes als immer nur schwarzmetallische Panzerdivisionen zu steuern. Mittlerweile sind die Huren tot, und ein Wolf thront heulend auf ihren geschändeten Kadavern: Aus dem Projekt ist eine Band namens DEATH WOLF geworden, die mit „III Östergotland“ zum dritten Mal das Bein heben um am Stamm des großen Weltenbaumes ihre Duftnote zu hinterlassen.

Eines muss man den Todeswölfen lassen, man riecht es sofort wenn man sich in den von ihnen markierten Bereichen befindet: Eine Urinanalyse lässt auf eine gesunde eisenlastige Diät aus schweren und schwarzen Nährstoffquellen schließen. Aber auch eine kräftige Portion Rotz voll mit Krankheitserregern hat der liebe Wolf uns hingekachelt, wie es Straßenpunks zu tun pflegen während sie 50Cent-Stücke zusammenschnorren.

In der Praxis kommt das ganze Ding in typischer Blackie-Monotonie daher, nur statt mit schwerem Kettengerassel durch sehr sehr schweres Hard´n Heavy-Riffing versehen. „Wall Of Shields“ und „Black Sunlight“ bilden in ihrem vorpreschenden Rum-ge-Slayer die Ausnahme, denn ansonsten wabert das Album im vergleichsweise mäßig-mittlerem Tempo vor sich hin. Die Vocals sind in ihrer Unentschiedenheit zwischen Gesang und Shouting ein gutes Unterscheidungsmerkmal, leider aber auch stark gewöhnungsbedürftig und auf die Dauer recht anstrengend. DEATH WOLF haben ihre ganz eigene Klangsuppe, das steht mal fest. Nur annähernd zwingendes Material konnte ich beim besten Willen nicht heraushören, während die zweifellos vorhandene Atmosphäre mich nicht genug fasziniert, um das Album als Gesamtkunstwerk loben zu können.

Tracklist:

01. Sea Wolf
02. Thorntree
03. Östergötland
04. Wall Of Shields
05. Stegeborg
06. Today King, Tomorrow Dead
07. Horn Pt. 1: Marching South
08. Horn Pt. 2: Seeds Of Blood
09. 1658
10. Carrion Lord
11. Black Sunlight
12. Vikbolandet

Besetzung:

Maelstrom (vocals)
Morgan (bass)
Makko (guitar)
Hrafn (drums)

Internet:

Death Wolf Website

Death Wolf @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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