Band: Diabulus In Musica
Titel: Argia
Label: Napalm Records
VÖ: 2014
Genre: Symphonic Power/Gothic Metal
Bewertung: 3/5
Written By: Robert

Symphonic Power/Gothic Metal aus dem spanischen Raum. Kleistern uns nun die Spanier auch schön langsam mit diesem Kitsch zu? Oder bieten die Herrschaften aus Pamplona hier weitaus besseres Kraftfutter. Die Einleitung auf dem neusten Output „Argia“ ist schon mal sehr schön episch, folkloristisch, wie auch brillant durchgeführt worden. Viele Soundstücke wurden hier mit Liebe zum Detail zusammengepuzzelt und das hat einen sehr monumentalen Klang. Kann man diese Linie halten? Teilweise, dies heißt man bietet einen sehr kräftigen Touch in diesem Genrebereich aber auch nicht wirklich die Neuerfindung. Vor Vergleichen mit vielen großen Kollegen wird man sich zwar nicht wehren können, muss man aber auch nicht. Die gezeigte Stärke ist gut und bietet auch einige erfrischende Momente. Persönlich stoßen mich hier die Trällerallüren oftmals ab, denn diesen Opern Schnickschnack bei einigen Hintergrundgesängen braucht man echt nicht mehr. Die Fronterin an sich bietet nämlich hier durchaus deutlich besseres und das ist bei den Songs deutlich reizvoller, als die an und ab unterbrechenden Bombastsounds mit den Chören. Der männliche Kollege hat ein Brüll-Grunzorgan, was für ein Wunder. Sicherlich nicht schlecht aber gegenüber seiner weiblichen Kollegin und vielen anderen in der Szene ein brauchbares Mittelmaß. Streckenweise versucht man sich an Atrocity, wie auch Leaves Eyes Ansätzen. Einige gelingen spielend, andere wiederum sind etwas holpriger ausgefallen. Etwas mehr Originalität wäre hier durchaus angebracht, denn dadurch würde man sich deutlich besser vorstellen können. Auch einige moderne Bretter-Synthy Parts sind mit ins Boot geholt worden. Auch hier wurde bereits einiges aufgegriffen und man kann das Innovationsruder nicht unbedingt rum reißen. Etwas zwiegespalten ist man somit was den Sound und die Stücke betrifft. Einige sind wirklich saustark, vor allem „Furia Libertad“ muss hier ganz besonders hervorgehoben werden. Andere gehen mit gutem Mittelmaß vom Spielfeld, selbige hinterlassen nur ein laues Wiedererkennungszeichen.

Fazit: Der Brenner schlechthin mögen Diabulus In Magica auf ihrem Album nicht sein, doch gehören sie nicht zu den Rohrkrepierern, welche in jüngster Vergangenheit uns mit ihrem Kitsch zugekleistert haben. Viel ist hier noch auszubessern und auch mehr Eigenständigkeit ist durchaus angebracht, dann haben wir es hier mit einer sehr konkurrenzfähigen Antwort für viele Genre Bands aus dem spanischen Raum zu tun.

Tracklist:

01. Et Resurrexit (Libera Me) 03:02
02. From the Embers 04:57
03. Inner Force 03:50
04. Furia de Libertad 04:48
05. Maitagarri 06:00
06. Sed Diabolus 01:09
07. Spoilt Vampire 04:41
08. Eternal Breeze 05:12
09. Mechanical Ethos 04:34
10. Encounter at Chronos‘ Maze 06:19
11. Indigo 04:11
12. Healing 06:32
13. Horizons 01:20

Besetzung:

Chiara Tricarico (voc)
Marco Pastorino (guit)
Sandro Capone (guit)
Luca Negro (bass)
Giulio Capone (drums & keys)

Internet:

Diabulus In Musica Website

Diabulus In Musica @ Facebook

Diabulus In Musica @ MySpace

Diabulus In Musica @ Reverbnation

Diabulus In Musica @ Twitter

Diabulus In Musica @ YouTube

Share.

About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close