Band: DIABULUS IN MUSICA
Titel: DIRGE FOR THE ARCHONS
Label: Napalm Records
VÖ: 18.11.2016
Genre: Symphonic Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Maze P.

Diabulus in Musica - dirge for the archons album artwork2006 gründeten Sängerin Zuberoa Aznárez, Keyboarder Gorka Elso und Bassist Jorge Arca von der Band Dragon Lord die Band in Pamplona (Navarra). Komplettiert wird das Line-up durch Gitarrist Adrián M. Vallejo und Schlagzeuger Xabier Jareño. Vor den ersten Demoaufnahmen steigt Arca aus. Adrián M. Vallejo spielt daraufhin auf der Demo-EP Secrets (2009) sowohl den Bass als auch die Gitarren ein. Nach einigen Auftritten ohne Bassist schließt sich schließlich Alejandro „Alex“ Sanz der Band an. 2010 erscheint das Debütalbum „Secrets“ auf dem Label Metal Blade Records. Für das Album arbeitete die Band mit Mitgliedern des London Philharmonic Orchestra, dem RTV Orchestra, dem spanischen Nationalchor und dem Ensemble Nova Lux.

Die Band spielte in der Folge als Vorband von Manowar und Theatre of Tragedy. 2012 erschien mit The Wanderer das zweite Studioalbum von Diabulus in Musica auf dem Label Napalm Records. Als Stargast ist Mark Jansen von Epica auf dem Album vertreten. 2014 wurde dann mit „Argia“, dem dritten Output der Band auch der internationale Durchbruch geschafft. Presse und Fans waren gleichermaßen begeistert. Eine glorreiche Zukunft scheint den Mannen rund um Frontfrau Zuberoa Aznárez beschieden. Aber können sie dies auch mit dem neuesten Streich „Dirge for the Archons“ halten bzw. noch eine Schippe drauflegen?

Musikalisch tendiert das neue Werk zum traditionellen Symphonic Gothic Metal. Experimente, wie elektronische oder ambiente Geräusche wurden aus den Gedanken der Musiker, zumindest für dieses Album gekickt. Es wurde wirklich rein auf den, sagen wir mal „eingefleischten“ musikalischen Stil des Gothic Symphonic Metal gesetzt. Will heißen: Druckvolle Gitarrenwände, sagenumwobenes Orchester, hervorragende weibliche Vocals, manchmal gepaart mit tiefen Growls. Schön anzuhören.

Das Gesamtpaket dieser Tradition spiegelt sich auch im Songwriting wider. Nur keine Experimente und ja nicht über den Tellerrand blicken. So kann man auch nicht ins Schlingern geraten. SO kann die Band ihren Weg locker fortsetzen und den Fans wird es sicher gefallen.

Auf der einen Seite muss ich der Band recht geben. Veränderung ist für viele Scheiße und altes, geliebtes, IMMER schon da Gewesenes wird oft mehr akzeptiert und geliebt als Neues, Unverbrauchtes oder gar Experimentelles. Andererseits ergibt sich für die Band halt leider keine Chance genrefremden Zuhörern das Ohr für Diabulus in Musica zu öffnen, außer es handelt sich um das Album von Slayer, was es in dem Fall ja nicht ist.

Genrefreunden ist es allerdings ob der druckvollen Produktion, des typischen Songwrtings und der gewaltigen Orchesterleistung, ob Midi oder nicht, einfach ans Herz zu legen, da die Nummern einfach alles bieten, was das Herz höher schlagen lässt. Daumen hoch! Rock on

Tracklist:

01. Battle of of Atlantis
02. Earthly Illusions
03. Marble Embrace
04. Invisible
05. Crimson Gale
06. Ring Around Dark Fairies’ Carousel
07. A Speck In The Universe
08. Hiding From You
09. The Voice Of Your Dreams
10. The Hawk’s Lament
11. Bane
12. The River Of Loss
13. Zauria

Besetzung:

Zuberoa Aznárez: vocals
Gorka Elso: keyboards
Alexey Kolygin: guitars
David Carrica: drums
Odei Ochoa: bass-guitar

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Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und A GHOST NAMED ALICE mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on

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