Band: Dignity 
Titel: Project Destiny
Label: Napalm Records
VÖ: 2008
Genre: Melodic Power Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Wieder mal eine ordentliche Melodic Hard-Rock- Metal Vollbedienung erwünscht? Dann ab in den nächsten Laden und Dignity´s neuen Frontalangriff ausgefasst. Dignity ist eine neue Band aus Österreich, die mit „Project Destiny“ ihr Debüt veröffentlichen. Eines möchte ich gleich vorweg sagen, das Album ist ein faszinierendes Meisterwerk, das es mühelos schafft, ihren Spannungsbogen vom ersten bis zum letzten Ton zu halten. Nachdem die Österreicher von Ecliptica und Edenbridge (bei denen Roland Navratil, von Dignity, 5 Studioalben und ein Livealbum eingespielt hat) erstklassige Alben veröffentlicht haben, kommt nun Ende August, zeitgleich mit der neuen famosen Scheibe der Tiroler Serenity, das sensationelle Output der Multikultitruppe von Dignity. Das soll eine Österreichische Band sein? war meine erste Frage. -Unglaublich. Stimmt ja nicht ganz, den als Sänger hat man sich Jake E, der schon sein Können bei den Schweden von Dreamland unter Beweis gestellt hat, verpflichtet. Und genau der schafft es, mit seiner einfühlsamen, sehr melodischen, Gänsehaut verursachende Stimme, jeden in seinem Bann zu ziehen. Ob Tracks wie der bombastische Opener „Project Destiny“, oder die mitreißenden Songs „Dreams never Die“ und „Icarus“, die deutliche Parallelen zu den grandiosen schwedischen Bands der 80iger wie Talk of the Town und Treat zeigen, sind Songs wie man sie schon seid Ewigkeit nicht mehr gehört hat. „Arrogance of Rapture“, klingt ein wenig nach den Amis von Guild of Ages, die in ihren Anfangstagen unter den Namen C.I.T.A fungierten. Beide Daumen hoch für Newcomer, die schon mit dem Debüt deutlich machen wo der Hammer hängt und bereits jetzt ein klasse Stück Musik hinterlassen. Das Album verfügt über ausreichend Druck, lässt musikalische Finesse nicht vermissen und wird mit jedem Durchlauf besser. „Project Destiny“ hat demnach alle Vorzüge, die ein gutes Sentimentales, Melodic -Hardrock- Metal Album haben sollte und wer es gern melodisch, eingängig, leicht progig angehaucht mag braucht hier nicht lange zögern, sondern kann blind zugreifen ohne es kurz nach dem Kauf zu bereuen.

Fazit: Bei dieser Scheibe besteht Suchtgefahr, schuld dafür sind die eingängigen Songs, die einem nach mehrmaligem Hören, nicht mehr aus dem Kopf gehen. Die Jungs heben sich mit ihren Output vom der zeitlichen Einheitsbrei deutlich ab und darum gehört die Band unterstützt. Selten hat eine Band meinen Musikgeschmack so genau getroffen, wie unsere neuen Hopefulls aus Austria. Ich sag es euch, wenn es so weitergeht, wird die „New Wave of Austrian Metal“ nicht mehr aufzuhalten sein. Beide Daumen hoch für diese faszinierende Scheibe. Der Grundstein ist gelegt und mein dank gilt Napalm Records, die es uns ermöglicht haben, solche Perlen zu hören.

Tracklist:

01 Project Destiny
02 Arrogance and rapture
03 Cry in despair
04 Dreams never die
05 Icarus
06 Inner circles sympathy
07 The edge of the blade
08 Inner demons
09 Dont pay the ferryman

Besetzung:

Jake E. Lee (voc)
Martin Mayr (guit)
Frank Pitters (key)
John Boy Bastard (bass)
Roland Navratil (drums)

Internet:

Dignity Website

Dignity @ Facebook

Dignity @ MySpace

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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