Band: Eat The Gun
Titel: Howlinwood
Label: Steamhammer / SPV
VÖ: 28.08.15
Genre: Rock
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Eat The Gun kredenzen uns mit ihrem 13. Jährigen Bandbestehen das neue Machwerk „Howlinwood“. Die Münsteraner haben, was die Spieltechnik betrifft eine ähnliche Kerbe, wie ihre Genrekollegen Motorjesus, wobei Eat The Gun deutlich moderater und Alternative lastiger durch die Boxen rappeln. Es rappelt definitiv im Karton, was auch das rotzfreche Erscheinungsbild seitens der Truppe betrifft. Die Mischung macht es aus und davon nähren die Jungs gewaltig und lassen uns auch Teil davon werden.

Die Spieltechnik wie gesagt ist breit gefächert und in dem Genre gibt es sicherlich sehr große Vorreiter. Die Münsteraner aber als Abklatsch US-amerikanischer Megaseller abzutun wäre absolut ungerecht. Warum? Nun weil die Innovation seitens der hier vorliegende Truppe sehr groß ist und man amtlich in die Saiten greift, was im Endergebnis eine sehr erfrischende, als auch eigene Rockmischung bietet. Die Produktion ist mit dem Großteil eher schroffer veranschlagt, was etliche Tracks richtig wuchtig, als auch groovig-rotzfrech rüber bringt.

Demgegenüber stehen auch ruhigere Tracks der Marke „How does it feel?“, welche etwas klarer veranschlagt wurden. Das melancholische Wechselspiel, welches hier verwendet wird ist ebenfalls sehr stimmig und passt wie die Faust aufs Auge. Man baut somit auch auf viel Eingängigkeit, übertreibt es nicht, somit keine Anzeichen sich im zu breitentauglichen Flair anzusiedeln.

Fakt ist, in diesem Genre bzw. genau in dem punktgenauen Rockbereich wo sich Eat The Gun angesiedelt haben gibt es eine starke Konkurrenz. Ob es ausreicht gegen die Großen anzustinken wird die Zeit zeigen. Teilweise etwas zu brav, sind diesen Songs gegenüber wieder dunkle Rocktracks die amtlich unter die Haut gehen. Es stellt sich wohl die Frage, was der Formation dienlicher ist. Was mein persönliches Gefühl angeht, sollten die Jungs sich weitestgehend mehr auf die mitreißenden Rocksongs konzentrieren, denn das steht ihnen wesentlich besser zu Gesicht, auch wenn die idyllischeren Songs sicherlich auch nicht von schlechten Eltern sind.

Fazit: Eat The Gun sind eine sehr gut durchmische Rockformation, welche keinen Hehl darum machen dies auch ordentlich zu Protokoll zu bringen. Das Endergebnis ist eine gute Unterhaltung, welche zwar sicherlich noch ausbaufähig wäre. Ist immer Ansichtssache, welche Einflüsse und Techniken besser fürs eigene Business passen. Persönlich machen die kräftigen Rocktracks einfach mehr Laune.

Tracklist:

01. Howlinwood
02. Falling
03. How Does It Feel
04. Blood On Your Hands
05. Old Friend
06. Take It Away
07. Electric Life (feat. John Konesky)
08. Unforgotten
09. Trouble Magnetic
10. The Drudge
11. Anger

Besetzung:

Hendrik Wippermann (voc & guit)
Gereon Homann (drums)
Peter Bergmüller (bass)

Internet:

Eat The Gun Website

Eat The Gun @ Facebook

Eat The Gun @ MySpace

Eat The Gun @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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