Echolot – Volva

Band: Echolot
Titel: Volva
Label: Czar Of Crickets
VÖ: 06.10.17
Genre: Psychedelic/Stoner Rock
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Echolot-Volva-album-artworkDas in Basel stationierte psychedelische Power Trio Echolot, legt mit „Volva“ das neueste und nunmehr zweite Machwerk vor. Über Angaben des Debüts muss ich leider passen, daraus resultierend da die bisherigen Klangmaterialien von Lukas Führer (guit), Renato Mateucci (bass) und Jonathan Schmidli (drums) mir total unbekannt sind und somit ist dieses Sammelsurium an Einflüssen aus den Sektoren des Dooms, Psychedelic und Stoner die Feuertaufe. Gerne blickt meine Wenigkeit oftmals über den Tellerrand hinaus und das braucht man mit dem Gemisch fürwahr. So locker rein hören geht nicht, denn die Klangverstrebungen wurden zusätzlich mit einer großen Anzahl von progressiven Einfädelungen versehen. Das macht die Klangfusion zwar deutlich komplexer, allerdings bewahrt man sich eine geneigte, facettenreiche Umsetzung im Hause Echolot.

Mit den psychedelischen Vermischungen nimmt man den geneigten Hörer auf eine sehr weite Reise mit. Locker vom Hocker kann man das Material nicht bezeichnen, etwa die spitzfindigen, schweren Doom Einlagen sind schon ein samt und sonders schön verziert harter Brocken. Bereichern aus meiner Sicht die Klangfacette der Schweizer dennoch ungemein. Man klingt unbequem und nicht wie jeder x-beliebige Act. Das hat seine persönliche Note, wenn für viele definitiv eine schwerfälligere.

Musikalisch wird etliches ausgelotet und die Einnahme in die Soundstrukturen klingen nicht wirr, ganz im Gegenteil man offeriert eine durch und durch gut ausgelagerte Melange die mal mehr, mal weniger entspannende zurücklehnen lässt. Die schwungvollen Attacken kommen da als Abwechslung wie gerufen bevor es zu chillig wird. Den guten musikalischen, wie desgleichen Tempoausgleich hat man durch das Wechselspiel unwiderruflich gefunden.

Kompromisslos wird die frei schallende komponierte Musik vorangetrieben und man stützt sich Großteils eher auf die musikalischen Ansätze und lässt zu gut 30 % die Vocals sprechen. Dies ist genau in diesem Bereich das gediegene Ausmaß und passt superb mit den Experimenten seitens der Schweizer gut zusammen.

Mit dieser Klangatmosphäre kann man abseits des Metal/Rock Marktes im herkömmlichen Sinne gut fischen und wird geneigte Tellerrandgucker prächtig die Ohren, sowie die Stunden versüßen.

Fazit: Echolot bauen mit „Volva“ auf eine eher unkonventionelle Klangfabrik, diese geht im Gegensatz dazu gekonnt ins Gehör!

Tracklist:

01. II
02. III
03. IV
04. V

Besetzung:

Lukas Fürer (guit)
Renato Matteucci (bass)
Jonathan Schmidli (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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