Band: Eclipse
Titel: Bleed And Scream
Label: Frontiers Records
VÖ: 2012
Genre: Melodic Hardrock
Bewertung: 4,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

Was mir derzeit an Veröffentlichungen um die Ohren bläst, stürzt jede schwarzseherische Prophezeihung u.ä., dass der Metal tot sei, in einen tiefen Abgrund. Justament rocken ECLIPSE mit ihrem aktuellen heavyrockenden Output „Bleed And Scream“ meine heiligen Hallen der Stromgitarrenmusik.

Warum sind die Jungs als geschlossene Band nicht bedeutend bekannter?

Einzeln kennt man sie als mitwirkende Musiker bei W.E.T. (Jeff Scott Soto) und SABATON. Aber gemeinsam sind sie…“der Burner“…wie es Fr. Geissen (abgedrehte und reiche TV-Spinner die auch keiner braucht und nur im unzivilisierten Privatfernsehen auftauchen: RTL2) pflegt zu sagen. Melodiöser Hard n Heavyrock aus Schweden, soll man dazu noch mehr sagen oder versuchen zu erklären, ohne sich zu verrennen…

Einflüsse hört man viele heraus, sei es nun ein Büschen Alice Cooper, Europe, Treat, Dokken, u.v.m. Mit Refrains im AOR-Stil, packenden Riffs, tightes Drumming (verdammt gut inszenierte Rhythmusfraktion), einer Stimme zu der auch J.S.Soto nicht „Nein“ sagen konnte und sehr gut produziert, geht das Album straight nach vorn. Es bohrt sich in die freiwillig Platz-machenden Hörgänge um seine Ohrwurm artigen Sounds festzutackern und will den Kopf nicht so schnell verlassen.

Als Opener fungiert „Wake Me Up“ vorzüglich und zeigt von den ersten Takten an, dass es hier professionell mit viel Gefühl zu einem wahren Ohrenschmaus der guten Melodien kommt. „Bleed And Scream“ setzt dem aber noch einen drauf und hinterlässt vom Intro an, das gute Gefühl, wohl ein Album in der Hand zu halten, welches den Trademark „No Filler-All Killer“ trägt.

„Battleground“ erinnert von dem Melodien ein bisschen an Gary Moore, Alice Cooper,….wie das geht? Hört selbst! „A Bitter Taste“ ist eine Ballade, die mich als „Balladenhasser“ anspricht, da sich balladeske und harte Töne zu einer hörenswerten Einheit verbinden.

Dazu gesellen sich auf dem Album auch ein paar knallharte Nummern, die jedem Metaller das Blut in Wallung bringen sollten, während die Melodic Freunde sich an den Melodien ergötzen.

Was sollte man als Single auskoppeln? Nix. Es wäre beinahe eine Tragödie, dieses Album mit einer Single bewerben zu müssen, auf der nicht mindestens die Hälfte der Songs vertreten wäre. Vergleiche mit H.E.A.T. sind nicht ausgeschlossen, geht man aber hier mit härteren 80er Gitarren und weniger Keyboard-Geklimper an den Start.

Fakt:  4,5/5 Punkte

Warum keine volle Punktzahl? Wegen der berühmten Luft nach oben, doch ist die in dem Fall sehr dünn und das Album kommt bei mir persönlich in den kleinen elitären Kreis unter, der sich Album des Monats nennt und sich damit für meine persönliche „Album des Jahres“ Wahl akkreditiert hat.

Tracklist:

01. Wake Me Up
02. Bleed and Scream
03. Ain’t Dead Yet
04. Battlegrounds
05. A Bitter Taste
06. Falling Down
07. S.O.S.
08. Take Back the Fear
09. The Unspoken Heroes
10. About to Break
11. After the End of the World

Besetzung:

Erik Mårtensson (voc)
Magnus Henriksson (guit)
Johan Berlin (bass)
Robban Bäck (drums)

Internet:

Eclipse Website

Eclipse @ Facebook

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