Band: Eldritch
Titel: Tasting The Tears
Label: Scarlet Records
VÖ: 2014
Genre: Progressive/Power Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Die Italiener Eldritch blicken auf eine erfolgreiche Zeit im Progressive/Power Metal Milieu zurück. Vorbei sind ihre Glanztaten aber immer noch nicht. Als die ganz großen werden sie von vielen gehandelt, andere bescheinigen ihnen nur einen Undergroundstatus. Persönlich gehöre ich zu ersteren, denn die aus Florenz stammende Truppe hat bis dato noch kein einziges, schlappes Album abgeliefert. Nach drei Jahren der Pause kehren sich zurück und servieren uns den Nachleger zu „Gaia’s Legacy“. Gibt es ähnliche Kapellen, ja gibt es würde sie mit ihren Szenekollegen von Mindflow auf eine Stufe stellen. Etliche haben sie auch mit Angra (Andre Matos Zeiten) verglichen. Gut das höre ich jetzt nicht so raus, aber bitte, liegt immer im Auge bzw. Ohr des Betrachters. Kommt es nur mir so vor als wollen die Jungs grooviger, wie auch moderner klingen? Zumindest stehen alle Zeichen bei den Italienern auf Sturm. Die allseits bekannten Linien der Jungs sind dabei, keine Frage, doch die Umsetzung ist deutlich moderner ausgefallen, als ich es jemals von den Jungs gehört habe. Deswegen auch der weite Vergleich mit den Brüdern von Mindflow. Wie auch diese wird die Fusion aus Synthy, Progressivität, Power Metal, Groove und so weiter vorangetrieben. Sehr breit gefächert offeriert man uns einen Output der nur so kracht und schnalzt. Grandiose Linien und gute Soundexperimente werden hier vorgelegt, sodass einem einfach die Kinnlade nach unten klappt. Anstachelnd, sowie auch aufbauschend wird der Reigen am Laufen gehalten. Nichts wirkt dabei jemals überladen, oder gar zu komplex. Ein Goldhändchen für Ausgewogenheit eben und das stand ja wohl was Eldritch betrifft niemals zur Debatte. Für dies waren und sind sie bekannt und auch die Wechselthematik zwischen idyllischen, wie auch harschen Gangarten sind bei ihnen immer ein Garant für eine große Ansteckungsgefahr. Man kann sich kaum satt hören an dem Material auf dem neuen Album und hier wird eine breite Front langanhaltend unterhalten. Der Reizt den man aus dem tiefsten rausholt und als Virus einsetzt erledigt dabei nur noch den Rest. Nicht nur an der Oberfläche kratzen sondern nachhaltig tiefer heißt es bei den Italienern und das unterstreicht ihr Können ganz einfach. Somit ein wahrer Hörgenuss, welcher nach zick Durchläufen nicht langweilig oder gar abgedroschen klingt. Keyboards, Synthi, rhythmische Brettereien oder einfach satte Power Melodien die Jungs wissen wie so etwas klingen muss. Handwerk, Zusammenspiel alles fungiert als großes Mosaikbild das nur so schillert.

Fazit: Grandioser Output den Eldritch vorlegen. Da bleibt einem nur eines übrig fassungslos dasitzen und wie ein Teenie kreischend den Namen der Band zu rufen übrig.

Tracklist:

01. Inside You
02. Tasting the Tears
03. Alone Again
04. Waiting for Something
05. Seeds of Love
06. The Trade
07. Something Strong
08. Don’t Listen
09. Iris
10. Love from a Stone
11. Clouds
12. I Will Remember (Queensrÿche Cover)

Besetzung:

REugene Simone (guit)
Terence Holler (voc)
John Crystal (bass)
Raffahell Dridge (drums)
Rudj Ginanneschi (guit)
Gabriele Caselli (keys)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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