Elephants in Paradise – Wake Up

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Published on Februar 13, 2018 with No Comments

Elephants in Paradise – Wake Up

Band: Elephants in Paradise
Titel: Wake Up
Label: Edelstahl Records
VÖ: 16.02.18
Genre: Modern Rock/Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Elephants-in-Paradise-Wake-Up-album-artworkNicht unlängst konnten wir in der Redaktion ordentlich in den Genuss von Jacobs Moor kommen. Was dies nun mit der vorliegenden Band zu tun hat? Rainer Lidauer (drums) und Rupert Träxler (guit) haben mit dieser Truppe ein weiteres metallisches Standbein parat, bei welchem der Hörer aus dem gieren nach neuen Songs nicht heraus kommt. Elephants in Paradise nennt sich die Band und mit „Wake“ wurde der Debütschlag eingetütet. Das Klangmaterial variiert zwischen Moderne und traditionellen Metal Avancen. Besonders der Gesang von Fronterin Cara Cole ist ein ausnahmslos besonderes Markenzeichen. Mal rockig, mal wieder definitiv stärker dem Metal zuzuordnen wird von jedem Bereich eine ganz gewaltige Schöpfkelle in den Soundtopf geworfen.

Aufgrund des Gesangs erinnern mich etliche Ausläufer der Gothic Ecke an Manzana aus Finnland. Diese kommen ins besonders beim Gassenhauer-Track Nummer Eins des Albums, „Feeding A Lie“ zum Vorschein. Generell klingt das Material enorm variabel auf dem Output und dennoch ist die Zusammenführung eine deutlich simplere. Was zur Mischung hinzukommt ist die massiv gelungene Produktionsarbeit, bei welcher der Regeldreher den Songs in ein enorm druckvolles Klanggewand eingekleidet hat.

Die Kreativität der Truppe ist nicht sparsam, sondern die Band klotzt ordentlich. Somit, wenn schon nicht kleckern vielmehr im großen Stil klotzen. Die Band beherrscht eine Besonderheit die Metalsongs in etlichen Genrebahnhöfen mal mehr, mal weniger dominant einfahren zu lassen. Ein durchdringender Gesang am Mikro und fertig ist ein facettenreiches Klang-Potpourri zwischen Melodic Metal und Gothic Metal Nuancen. Die nötige Varianz in ihrem Material ist hör und spürbar. Deswegen kitzelt die Truppe in all ihren Riffbrettern und Melodieführung durchlaufend den richtigen Nerv beim Hören.

Fazit: Abwechslungsreiche Instrumentierung und Soundneuorientierung, sowie hammerguter Gesang machen die breite Facette unglaublich wohltuend!

Tracklist:

01. Forever free
02. Feeding a lie
03. Breaking Bad
04. Wake Up
05. Losing Paradise
06. From Hell
07. Angry Angels
08. Stay Away
09. Love And Hate
10. We Are Here

Besetzung:

Cara Cole (voc)
Rupert Träxler aka Bumblebee (guit)
Christoph Scheffel aka Scratch (bass)
Rainer Lidauer aka Malleo (drums)

Internet:

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Elephants in Paradise @ Instagram

About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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