Empire – The Raven Ride

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Published on August 13, 2017 with No Comments

Empire – The Raven Ride

Band: Empire
Titel: The Raven Ride
Label: Pride & Joy Music
VÖ: 18.08.17
Genre: Hardrock
Bewertung: 5/5
Written By: Robert

EMPIRE-The-Raven-Ride-album-artworkWenn Rolf Munkes (ex Majesty, ex Razorback, Crematory) sich einem neuen Projekt widmet, kann man sich sicher sein, dass man hier Schmackes für die Ohren bekommt. Empire nennt sich die wiederbelebte Combo des Deutschen, verstärkt mit Tony Martin (Vocals, ex Black Sabbath), Rolf Munkes (Guitars, Crematory, ex-Razorback), Neil Murray (Bass, ex-Whitesnake u. v. m.) und André Hilgers (Drums, ex-Rage, Axxis). Klarerweise denkt man hier sogleich an eine Supergroup und im Grundgedanken ist selbige eine. Doch was für eine, denn die Klänge und dies darf man Eingangs erwähnen, drücken einen komplett in den Sessel und ein starker Wind des Hardrock/Metal fährt einem ins Gesicht.

Alle Betätigungsfelder der Mitstreiter haben Einklang ins neue Projekt gefunden und der Start mit „The Raven Ride“, erfolgt in einer Black Sabbath Manier zu Sängerszeiten mit Tony Martin. Da ich diese Scheiben am liebsten der Blackies habe, donnert genau der neue Output mit Parallelen ins Gehör, sodass ich schlussendlich feststellen muss, dass ich mir fast vor Geilheit ins Höschen mache. Sorry für diesen Ausdruck, immerhin, wenn ein Album einen vom Fleck weg dementsprechend bannt, dann ist es ein Masterpiece, bei welchem man einen Ohrgasmus nach dem anderen bekommt. Wenn dann der gute Tony dazu seine Goldkehle offeriert, dann ist es bei mir sowieso aus. Der Sänger ist einfach unglaublich und hat einen Charme, den man nicht erklären kann. Kennt ihr das Gefühl? Der Song fängt an, man wippt mit und dann setzt der Gesang ein und man bekommt vor Staunen die Kinnlade nicht mehr zu. So geht es mir beispielsweise bei Tony und seinen Betätigungsfeldern.

Gut, nur wegen des Gesangs ist Empire nicht eine sau-starke Combo, hat gewiss einen großen Anteil daran, wenngleich die Musiker allesamt hier eine Kombination der Extraklasse bieten und man einen Mördertrack nach dem anderen locker aus dem Hemdsärmel schüttelt.

Zusehends fokussieren die Musiker den klassischen Bereich und ich dachte, hier kann man gar keine neuen Ansätze mehr bringen. Hört man Empire und deren Machwerk „The Raven Ride“ von vorne bis hinten durch, so stellt man fest, doch, es gibt noch Combos, die es vermögen frisches Klangfutter für den klassisch verliebten Heavy/Rock Metaller zu bieten. Dieses detailgetreue Mosaikstück ist eine Farbfacette, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.

Die klanglich verstecke Dramaturgie im Material, trifft den Nagel auf den Kopf und man hängt mit höchster Aufmerksamkeit vor dem Player, um ja nichts zu verpassen. Die musikalische Richtung wurden zu einer zauberhaften Kombination vermischt. Akkurat wird die Zunft der Vergangenheit in die heutige Zeit gezaubert und aufgrund dieser Magie haut es einen wirklich um, mit welcher Qualität man nervös einen Track nach dem anderen immer wieder durchhört. Die fesselnde Vielfalt lässt einen allerdings auch nach dem x-ten Durchlauf ebenso wenig los, wie beim ersten Durchhören.

Fazit: Ein Mörderalbum das uns von Empire vorlegen. „The Raven Ride“ ist ein Klassiker ohne Zeitangabe und wird stets bei vielen klassischen Fans ebenso nach vielen Jahren auf den Player kommen, wie andere klassische Werke!

Tracklist:

01. The Raven Ride
02. Breathe
03. Carbon Based Lifeform
04. Satanic Curses
05. Al Sirat – The Bridge To Paradise
06. What Would I do?
07. Changing World
08. Maximum
09. I Can’t Trust Myself
10. The Devil Speaks, The Sinner Cries
11. Carbon Based Lifeform (Bonus)

Besetzung:

Tony Martin (voc)
Rolf Munkes (guit)
Neil Murray (bass)
André Hilgers (drums)

About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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