Band: Existance
Titel: Steel Alive
Label: Mausoleum Records
VÖ: 2014
Genre: Heavy/Power Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Die Franzosen von Existance machen keinen Hehl um ihren Einfluss. Retro Metal aus den 80ern und das wirklich mit allen Klischees und ohne Kompromisse. 2008 von Julian Izard (voc & guit) und Tom Drouin (bass) gegründet, greift man nahtlos den Spirit der Frühphase des Metals sehr gut auf. Verbissen wird hier die Keule geschwungen und das dabei auch etliche NWOBHM nicht im Programm fehlen dürfen steht ja sicherlich außer Frage. Keine Angs, hier bekommt der geneigte Fan nicht schon wieder so eine Band, welche Iron Maiden und Konsorten nacheiern. Nein die Franzosen haben viel Eigeninnovation mitgebracht und setzen diesen auch sehr eifrig ein. Somit viel Charme und etliche Eigeninterpretationen des altbekannten Sounds. Ratternden Maschinengewehrsalven am laufenden Band und zicke Leder und Stahl getränkte Soundelemente, welche wie brandgefährliche Bomben amtlich zünden. Erfrischend was uns die Franzosen hier unter die Nase reiben und dem folgt man als gewohnter Traditionalist nur zu gern. Besonders lobenswert ist die Umsetzung der melodischen Gitarrensolis. Hier wird nicht im egozentrischen Stil gefrickelt man wichst sich einen ab, nein hier wird einfach eine pressgenaue und gut sortierte Auswahl zur Geltung gebracht. Wer irgendwie sich selbst in den 80ies und dem Metal verwurzelt sieht, muss sich das mal reinziehen, was die aus Clermont stammenden Jungs fabrizieren. Mit schierer Begeisterung wird man unterhalten und das im ganz großen Stil der Frühtage des Metals. Sicherlich mit vielen Klischees behaftet, doch nicht stupide umgesetzt, sondern mit einer superben Klasse die sich gewaschen hat. Die Kanalisierung in Sachen Spirit und Einflüsse wurde gut durch und zusammengeführt und so hat man es durchaus geschafft, durch viele originelle Ansätze den Metal der alten Schule in die heutige Zeit zu befördern. Ein leckeres Potpourri der 80er Phase, welche durch viele Eckdaten des NWOHM meisterhaft vermischt wurden.

Fazit: Endlosgeiles Retroteil, das in keiner Sammlung der Kuttenträgerfraktion fehlen darf. Meisterhaft wurde hier gegenüber anderen Konkurrenzbands ein Meisterwerk ohne Makel behaftet locker aus dem Hochofen geholt und zu einem schillernden Stahlträger geschmiedet.

Tracklist:

01. Legends Never Die
02. Black Viper
03. The Siren
04. Dead or Alive
05. Slaughter
06. Burning Angel
07. Steel Alive
08. Get Away
09. Prisoner
10. Close to the End
11. From Hell

Besetzung:

Julian IZARD (voc & guit)
Antoine POIRET (guit)
Tom DROUIN (bass)
Alex REVILLON (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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