Band: Gemini Syndrome
Titel: Memento Mori
Label: Another Century
VÖ: 19.08.16
Genre: Alternative Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Kurz vor dem Wochenende laufen ja bei uns Sport Fanatikern alle Schrauben entweder auf Hochtouren, oder man begibt sich in den regenerativen Bereich. Für beide Trainingspläne hätte ich für Metal Fans der sportlichen Art hier etwas parat, nämlich die Truppe Gemini Syndrome. Vorab können aber Fans des Modern, Alternative und Nu Metal, welche keinen Sport treiben hier durchaus für sich etwas entdecken. Wer die Band bis dato noch nicht kannte, darunter fällt auch der werte Rezensent zeigte sich von der 2010 gegründeten aus Los Angeles stammenden Truppe sehr begeistert. Das Vorgängeralbum „Lux“ aus dem Jahr 2013 ist mir nicht bekannt, wurde aber doch von eingefleischten Fans des Genre Triumvirats als hochwertig empfunden. Die Fortentwicklung des Hauseigenen Sounds der Amis scheint prächtig gelungen, denn wer kann schon von sich behaupten, sich mit Bands wie Disturbed, Five Finver Death Punch und Konsorten messen zu können.

Die Stimmungsparameter sind gut gesetzt und diese push forward Effekte machen eben unser Training egal ob Kraftsport oder Lauf (oder in Kombination) aus. Das vermag auch den noch so eingefleischtesten Couch Potatoe nicht wirklich reizen? Na dann wartet mal ab bis die ersten Klänge von diesem Album in euren Gehörgang dröhnen. Ab diesem Zeitpunkt ist es wie eine Sucht und man pusht den lahmen Körper sofort hoch. Diesen Effekt schaffen nur wenige, eben momentan sehr große Bands und zu diesen gehören meiner Meinung nach auch schon alsbald Gemini Syndrome.

Wenn man vielleicht glauben mag, dass hier nicht mehr viel zu holen ist, so hat man abermals nicht mit die Rechnung des Wirten gemacht. Dieser ist ein Virus und heißt Gemini Syndrome, denn die Jungs und ihr Sound sind einfach so was wie eine fesselnde Erkrankung die nicht von einem ablässt. Das steht für den Soundeffekt den die Jungs in ihre Tracks reingewoben haben. Dieses fetzige Programm geht durch Mark und Bein. Steckt eben an und reißt sofort hoch.

Es mag sicherlich viele ähnlich agierende Kapellen geben, aber nur wenige können diesen Status weiter ausbauen. Die aus Los Angeles stammende Truppe vermag es und hier kränkelt nichts, denn von vorne bis hinten geht jeder Gottverdammter Track knackig ins Gehör.

Fazit: Ein absolutes Highlight in Sachen Nu, Modern und Alternative Metal. Dies sollte man sich nicht entgehen lassen. Vor allem Trainingsbegeisterte werden hier deutlich Nachwehen und Schmerzen spüren, denn dieser Sound treibt zu Höchstleistungen an.

Tracklist:

01. Anonymous
02. Remember We Die
03. Zealot
04. Gravedigger
05. On Point
06. La Devastante Veritá
07. Sorry Not Sorry
08. Eternity
09. Alive Inside
10. Inception
11. Lucido Somnium
12. Say Goodnight
13. Awaken
14. Ordo ab Chao
15. Brought To Light

Besetzung:

Aaron Nordstrom (voc)
Brian Steele Medina (drums)
Alessandro Paveri (bass)
Daniel Sahagún (guit)
Charles Lee Salvaggio (guit)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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